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Rückstau-Tipps

Grafik: Schemahafte Darstellung Rückstau

Rückstausicherung selber ausprobieren
Auch wenn Regenereignisse wie vom 28. Juli 2014 nicht die Norm sind, sollte dennoch - gerade bei betroffenen Gebäuden - die Optimierung der Gebäudeentwässerung, ein verbesserter Schutz gegen Kanalwasser im Keller und die Vermeidung einer Überflutung des Gebäudes in Angriff genommen werden. Erfahren Sie mehr über die Zusammenhänge zwischen Auslastung der Kanalisation und Zurückfließen des Abwassers in Keller und Souterrain-Wohnungen. Schützen Sie Ihr Gebäude gegen Überflutungen und probieren Sie den Rückstausicherungs-Simulator aus.
Animation öffnen
Die Animation mit Rückstausicherungs-Simulator benötigt einen Flash-Player.


Animationsfilm zur Rückstausicherung
Spätestens seit dem Extremregen vom 28. Juli 2014 kennen das viele in Münster: Draußen schüttet es aus Eimern und der Wasserspiegel im Keller steigt und steigt.
Starkregenereignisse kommen immer häufiger vor. Die städtische Kanalisation kann solche enormen Wassermengen nicht aufnehmen und ableiten. Die Folge: Das Wasser staut zurück und Keller können volllaufen.
Das muss nicht so sein. Wir informieren Sie hier darüber, wie Sie das verhindern können und bieten Ihnen zur Verdeutlichung von Problem und Lösung einen kleinen Film an:
Film "Rückstausicherung und Überflutungsschutz"


Wasserstau im Kanal
Die Kanalrohre in Münster sind so dimensioniert, dass sie Schmutzwasser und Regenwasser unter normalen Umständen schadlos ableiten können. Aus Kostengründen können sie aber nicht so groß gebaut werden, dass sie auch noch mit den Wassermengen dieser außergewöhnlichen Starkregen-Ereignisse problemlos fertig werden. In diesen Ausnahmesituationen gibt es dann einen Rückstau in den Kanälen. Das ist nicht weiter schlimm, solange die privaten rückstaugefährdeten Grundstücksentwässerungsanlagen, die ja an diese Kanäle angeschlossen sind, davor geschützt werden.

Nicht nur bei Starkregen
Übrigens: Rückstauprobleme gibt es nicht nur bei starkem Regen. Verstopfungen und Abflussbehinderungen im Kanalsystem können ebenfalls einen Rückstau verursachen. Sind alle Leitungen voll, sucht sich das Wasser auch in diesem Fall neue Wege.

Wasser auf Abwegen
Auf der Suche nach neuen Wegen, macht es sich das Wasser gern leicht. Leitungen, die das Haus mit dem Kanalnetz verbinden, sind in solchen Fällen beliebte "Alternativrouten". Sind die Kanäle und diese Leitungen voll, kann sich das Wasser bis auf Höhe der Straßenoberkante - es zählt die Kante vor Ihrem Grundstück - stauen. Die Folge für nicht gesicherte Einbauten unter dieser Rückstauebene: Hier tritt Wasser aus. Bodenabläufe, Waschmaschinen, Waschbecken, Toiletten, Duschen und Wannen sind gefährdet.

Wirksamer Schutz
Sie können Ihr Gebäude wirkungsvoll und dauerhaft vor Rückstau schützen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

Welches System für Sie geeignet ist, erfahren Sie bei Sanitärfachfirmen. Die beste Sicherung nützt natürlich nur, wenn sie auch mindestens einmal im Jahr gewartet wird.

Wer haftet für Schäden?
Für Rückstauschäden muss der Eigentümer des betroffenen Grundstücks aufkommen. Er haftet auch gegenüber evtl. Mietern. Die Stadt Münster haftet nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt verursacht werden. Auch wenn Schäden entstehen, weil Rückstausicherungen fehlen oder nicht funktionieren, haftet die Stadt nicht.

Noch Fragen?
Über die für Ihr Gebäude passende Form der Rückstausicherung beraten Sie Sanitärfachfirmen. Allgemeine Fragen zum Thema beantworten Ihnen gern die Fachleute für Haus- und Grundstücksentwässerung im Tiefbauamt, Telefon: 02 51/4 92-66 41, E-Mail: grundstuecksentwaesserung@stadt-muenster.de


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