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Barrierefreies Bauen in Münster

Bild: 6 Bilder zu möglichen Behinderungen

Die Stadt Münster bemüht sich seit mehr als 20 Jahren den Mobilitätsbedürfnissen von Menschen mit Behinderungen gerade auch im Stadtverkehr gerecht zu werden.
Bauliche Maßnahmen im Straßenraum ermöglichen Personen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen eine aktive und von fremder Hilfe möglichst unabhängige Teilnahme am öffentlichen Leben und bieten ganz nebenbei allen Verkehrsteilnehmern mehr Lebensqualität durch ein Design für Alle.
Wenn berücksichtigt wird, dass im weiteren Sinne Kleinkinder, ältere Menschen sowie vorübergehend Erkrankte zum Personenkreis der Mobilitätseingeschränkten gehören, so hat diese Gruppe in der Bevölkerung einen Anteil von einem Drittel. Bedingt durch den demographischen Wandel rückt die leichte Zugänglichkeit und bequeme Nutzbarkeit von Produkten, Dienstleistungen und der gestalteten Umwelt zunehmend in den Mittelpunkt.
Zu den Hilfen einer hindernisfreien Verkehrsteilnahme gehören unter anderem Bordsteinabsenkungen, Rampen, Aufmerksamkeitsfelder, Parkplätze für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, blindengerechte Zusatzgeräte an Ampeln und Fahrgastinformationen für Blinde und hochgradig Sehbehinderte sowie Niederflurbusse, erhöhte Bordsteine und Buswartehallen mit einer entsprechenden Sitzgelegenheit an Bushaltestellen.


Ausschnitt aus dem Flyer: Orientierungslos - oder mühelos?

1. Erfahrungsaustausch „Barrierefreies Bauen im Straßenraum“

Wie können Barrierefreiheit und Stadtgestaltung miteinander vereinbart werden? Die gesetzlichen Vorgaben, Erfahrungsberichte von Betroffenen und aktuelle Leitfäden zur Planung von öffentlichen Verkehrsflächen sind Themen des Erfahrungsaustauschs am 7. März in Münster, der besonders Verkehrs- und Straßenplaner/innen anspricht.
Mehr zum Erfahrungsaustausch...
Flyer: 1. Erfahrungsaustausch der Stadt Münster (PDF, nicht barrierefrei, 243  kb)


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