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Aktuell diskutierte Straßennamen

Stehrweg

Namensgeber: Hermann Stehr

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vergrößernGoebbels und Stehr, 1935

* 16.02.1864 in Habelschwerdt
† 11.09.1940 in Oberschreiberhau, Schlesien

Volksschullehrer und Schriftsteller


"Uns sollen die Zähne ausfallen und die Zunge im Munde verdorren, wenn wir am 10. April nicht dem Führer und seinen Taten ein begeistertes Ja zurufen."
(Hermann Stehr, 1938)



Empfehlung der Kommission Straßennamen

Die Kommission hat in ihrer abschließenden 4. Sitzung am 15. Juni 2011 zusammengefasst folgende Empfehlungen abgegeben:

"Die Kommission empfiehlt einstimmig die Umbenennung des Stehrweges. Ausschlaggebend dafür ist, dass Stehr sehr früh bereits die NS-Politik voll unterstützt hat, die Morde anlässlich der Röhm-Affäre gerechtfertigt hat und aktiv in Bücherverbrennungen verstrickt war."

Die Bezirksvertretung Ost fasste in ihrer Sitzung am 23. August 2012 den Beschluss, dass der Stehrweg nicht umbenannt wird.


Hermann Stehr und der Nationalsozialismus

Politische Mitgliedschaften
Kein Mitglied der NSDAP
1935: Reichskultursenator 


Politische Erklärungen

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vergrößernArtikel von Stehr, Deutsche Allgemeine Zeitung vom 18. August 1934

"Der alte Kämpfer Hitler ist mit den Landesverrätern in einer Nacht fertig geworden."
Hermann Stehr wurde durch das NS-Regime stark hofiert, mehrfach ausgezeichnet und finanziell gefördert. Seinen Aufstieg honorierte Stehr mit Unterstützung des NS-Regimes. So befürwortete Stehr in der Deutschen Allgemeinen Zeitung im August 1934 die Übertragung der Befugnisse des Reichspräsidenten auf Hitler – "den großen Führer". Er tat dies mit ausdrücklicher Berufung auf die nur kurze Zeit zurückliegenden Morde an SA-Funktionären vom 30. Juni 1934 und schrieb in Übereinstimmung mit der offiziellen Erklärung vom "Putschversuch der Röhmverbrecher":
"Der alte Kämpfer Hitler ist mit den Landesverrätern in einer Nacht fertig geworden, der Staatsmann Hitler hat mit der Übernahme der Reichspräsidentschaft auch diese letzte Hoffnung auf die Gefährdung des neuen Reiches zunichte gemacht."
[Stehr, Zum 19. August, in: DAZ 18.08.1934]


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vergrößernHuldigungsbrief Stehrs auf Hitler, 1938 (Seite 3)

"Uns sollen die Zähne ausfallen [...], wenn wir am 10. April nicht dem Führer und seinen Taten ein begeistertes Ja zurufen."
Hermann Stehr verfasste mindestens eine weitere politische Stellungnahme, die Aktionen der Nationalsozialisten legitimierte. In einem in seinem Nachlass im Deutschen Literaturarchiv Marbach befindlichen Text spricht er sich vehement für den Anschluss Österreichs im Jahr 1938 aus:
"...so stürmte das neu erstehende Volk einer neuen deutschen Welt trotz Tod und Verderben entgegen, denn ihm war von Gott in Adolf Hitler ein Führer gegeben worden, dem sie vertrauten, wie ihrem eigenen Herzen. [...] "

Weiter schwärmte er von den Vorzügen und Erfolgen des neuen Regimes: (Abschrift der Brief-Handschrift, Seite 3 - Bild "Huldigungsbrief Stehrs auf Hitler")
"Der Hunger floh aus den Hütten der
Armen, die Schlote rauchten wieder, die
Räder sausten. Aus einer erliegenden
wurde eine siegende Wirtschaft. Das
war das Ja der Zuversicht, das Deutsch-
land unter der Führung Hitlers dem immer
betroffener werdenden feindlichen Ausland auf-
drängte."
Stehr schloss mit einer politischen Aufforderung:
"Und nun, zum letzten, hat er die jahrtausend
alte Sehnsucht der Deutschen nach Wiederver-
einigung mit Österreich erfüllt.
Das einige Großdeutschland ist erstanden
aus Heloten sind Herren geworden.
Uns sollen die Zähne ausfallen und die Zunge
[gestrichen: wenn] im Munde verdorren, wenn wir
am 10. April nicht dem Führer und seinen
Taten ein begeistertes Ja zurufen."

Am 19. Februar 1934 soll Hermann Stehr einen Protestbrief geschrieben haben, um sich direkt bei Hitler über das vom Polizeipräsidenten und SA-Obergruppenführers Heines in Breslau und Schlesien geführte Terrorregiment zu beschweren. (Jahn, S. 286)

Anfang April 1934 wird Stehr von der Deutschen Studentenschaft um Unterstützung für "eine vierwöchige Gesamtaktion gegen den jüdischen Zersetzungsgeist und für volksbewußtes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum" gebeten, die im Mai in öffentlichen Bücherverbrennungen kulminierte. (Erdmann, S. 323f.)


"Genius des Führers"

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vergrößernBuchrücken Hermann Stehr, Das Stundenglas von 1936

Im Werk Stehrs trat nach 1933 teilweise eine Wandlung ein. Er kam dem NS-Regime in seinen Schriften entgegen. Die Zeiten von 1919, als Stehr noch Wahlreden für die DDP und für Rathenau hielt, hatte er hinter sich gelassen.

Für seine Anpassung an die NS-Zeit lassen sich etwa in der Veröffentlichung "Das Stundenglas" (1936) Beispiele finden. In "Über Kunst im heutigen Deutschland" (Stehr, Stundenglas, S. 83ff.) wandte er sich gegen den "Weltkreuzzug der demokratischen Zivilisation" und entschied sich für "den deutschen Geist". Weiter schwärmte er: "Unter dem großen Sachwalter deutscher Kraft und deutschen Sinnes ist vor Jahr und Tag der gewaltige Umschwung gekommen." Es begann "die Aufrichtung eines neuen Deutschland".

Stehr sprach vom "Genius des Führers" und machte deutlich: "Darauf beruht die Möglichkeit und das Recht dessen, der aus rassischer und geschichtlicher Wirklichkeit Deutscher ist, im Deutschtum erkannt und erhalten zu werden. Hier wird deutlich, daß Volk sich nur unter der Herrschaft eines sinnvollen Willens, als Gefolgschaft des Führers, zu erfüllen und zu erhalten vermag."

Der Sammelband "Das Stundenglas" enthält weitere Beiträge, etwa die Ansprache "An die deutsche Jugend", die erkennen lassen, dass der Autor eine "herrliche Wendung" sah:
"Es ist nicht getan mit dem Ruf 'Heil Hitler' [...] dadurch dokumentiert Ihr wohl äußerlich die Bereitwilligkeit zur Hingabe an die Verantwortung, die Ihr nach dem Befehl des Führers auf Euch genommen habt. Allein die Verantwortung muß, bis ins Innerste vertieft, zur Selbstverantwortung werden. [...] Dadurch allein wird die Arbeit im Dienst des nationalen Sozialismus zur Weltanschauung vertieft und geweitet." (S. 116)

Stehr bediente sich nach 1933 vermehrt des aktuellen NS-Vokabulars, sprach vom "Zwang des Blutes" und ließ sich offiziell als "Seher und Führer" des neuen Deutschland feiern. Seine Weltsicht, seine Auffassung von der Gemeinschaft, sein "Glaube an deutsche Art und deutsches Wesen" seien – so Erich Mühle, 1937 – "ganz deutsch". (Stroka, S. 104)

"Seine Stellungnahme zum 'Dritten Reich' war, wie die so manchen anderen namhaften deutschen Autors von der Wahnvorstellung durchdrungen, dass Hitler eine deutsche Sendung zu erfüllen hätte." So berichtete Alfons Hayduck von einem Besuch bei Stehr kurz vor seinem Tode:
"Hermann Stehr ist voll tiefer Bewunderung für die Waffentaten des erneuerten Deutschland [...], für die säkulare Erscheinung des Führers, von dem der Dichter meint, dass die Kernpunkte seiner Kraft [...] in der Lösung der sozialen Frage lägen, in der Überwindung der sprichwörtlichen deutschen Zwietracht." (Bundesarchiv, RKK, Stehr)

Gesinnungswechsel
"Stehr war ein Autor, dessen Stilmischung [...] ihm zwar manchen literaturkundigen Bewunderer [...], aber insgesamt nicht die Resonanz eintrug, die der sendungsbewußte Dichter für sich reklamierte." Er sah "die große Chance seines Lebens im Machtwechsel von 1933, als er in offizieller Sicht zum ersten Dichter der Nation avancierte". "Jetzt hast du", schrieb ihm der ehemalige Sektionssekretär für Dichtkunst Oskar Loerke im Dezember 1933, "mächtigere Freunde." (Scholdt, S. 740)

Hermann Stehr wird in den 1920er Jahren noch als progressiver Autor beschrieben. Politisch zeigte er während der Weimarer Zeit Bereitschaft, sich an einem demokratischen Gemeinwesen zu beteiligen. Um 1930/31 tritt eine Wandlung ein. Er wandte sich zunehmend konservativ-nationalen rechtsgerichteten Dichterkreisen zu, die etwa gegen den Import "wesenfremden" Schriftgutes auftraten. Nach 1933 sollten diese Kreise dann eine wichtige Rolle im Literaturbetrieb des Dritten Reiches spielen. (Kunicki, 2009)

Am 15. März 1933 gehörte Stehr zu den ersten der 27 befragten Mitglieder der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste, die eine von den Nationalsozialisten geforderte Erklärung positiv beantworteten, sich "unter Anerkennung der veränderten geschichtlichen Lage" weiterhin diesem Gremium zur Verfügung zu stellen. Stehr und seine Freunde konnten die durch Ausschaltung sozialistischer und jüdischer Künstlerkollegen "gesäuberte" Akademie für sich nutzen. Dies beschrieb der abgesetzte Oskar Loerke: "Als die Herrschaften sich selbst überlassen waren, wurde es unangenehm. Die guten alten triumphieren. Strauß, Stehr. Sie fühlen sich jetzt würdig und wichtig. Man hat ihnen Senatsstellen gegeben." (Tagebucheintrag Loerkes vom 09.06.1933, EDV-Abschrift DLA Marbach, zit. nach Sprengel, S. 56)


"Zugleich gilt der Preis dem mannhaften Kämpfer im Geiste"

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vergrößernNS-Gaukulturwart Bethge regt Verleihung der Goethe-Plakette an Stehr an, 1934

Stehr erhielt nach 1933 von den neuen nationalsozialistischen Machthabern erhöhte Aufmerksamkeit und Ehrung. Ein Zeitgenosse äußerte sich entsprechend:
"Für Hermann Stehr eröffnete sich endlich die Aussicht, über [Gerhart] Hauptmanns Schatten zu springen. Am 17. Oktober 1933 erhielt er im Goethe-Haus zu Frankfurt den ersten Goethe-Preis im Neuen Deutschland – den letzten im Alten Deutschland hatte Hauptmann erhalten -, und als im Februar 1934 auch er siebzig Jahre alt wurde, tat man, was man konnte, um ein Stehr-Jahr aufzuziehen, das es dem Hauptmann-Jahr gleichtat." (Menselssohn, S. 1262 f.)

1933 erhielt Stehr den Goethepreis der Stadt Frankfurt. In der Widmungsurkunde steht: "Im Jahr der nationalen Erhebung verleiht die Stadt Frankfurt den von ihr gestifteten Goethe-Preis dem Schriftsteller Hermann Stehr." Der nationalsozialistische Oberbürgermeister Dr. Friedrich Krebs begründete die Verleihung:
"Er gilt dem ahnungsvollen Deuter der Gewalten, die alles irdische Geschehen von Höhen und Tiefen her bewegen. Es liegt aber auch in diesem Preis das Bekenntnis zu einem mannhaften, unermüdlichen Kämpfer im Geiste."

Ein Jahr später folgte eine weitere hohe Ehrung. Aus Anlass des 70. Geburtstages Hermann Stehrs regte NS-Gaukulturwart und Chefdramaturg Bethge die Verleihung der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt a. M. an und bat darum, zu betonen, "dass es sich bei der Verleihung der Goethe-Plakette um eine ganz seltene Auszeichnung handelt, die im Gegensatz zu den Verleihungen unter dem alten Regime heute nur noch an ganz besonders hervorragende Persönlichkeiten des kulturellen Lebens erfolgt. Bis jetzt wurde mit der Plakette nur der Preuss. Staatskommissar im Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der Leiter des Kampfbundes für deutsche Kultur, Herr Hans Hinkel ausgezeichnet."

Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt schrieb 1934 zur Verleihung der Goetheplakette an Stehr: "Im ersten Jahre der deutschen Erhebung, an der sie mit besonderem Zielwillen und besonderem Verantwortungsbewusstsein teilnimmt, hat die Stadt Frankfurt am Main zum Träger ihres Goethepreises Sie erwählt."


Ausrichtung der Hermann-Stehr-Feiern durch nationalsozialistischen "Kampfbund für Deutsche Kultur"

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vergrößernSchaufenster zu Hermann-Stehr-Feiern, 1934

Aus Anlass seines 70. Geburtstags fanden 1934 reichsweite "Hermann-Stehr-Feiern" statt. Am 07.11.1934 etwa huldigte der gesamte deutsche Buchhandel mit "selbstverständlicher Pflicht" dem Dichter mit einem Sonderschaufenster. Der nationalsozialistische "Kampfbund für Deutsche Kultur" richtete zahlreiche Feiern aus, wie etwa eine Matinée im Staatlichen Schauspielhaus in Berlin oder durch Ortsgruppen in Dittersbach, Oberschreiberhau, Breslau, Hirschberg und Beuthen. Bei der Feier im Staatlichen Schauspielhaus in Berlin lobte ihn Staatskommissar Hinkel als "Vater, Kämpfer und Kameraden".

Der NS-Staatskommissar Hans Hinkel regte 1933 an, Stehr aus Anlass seines Geburtstages die Ehrendoktorwürde der Universität Breslau zu verleihen. Der Geschäftsführer der Reichsschrifttumskammer wandte sich entsprechend im Januar 1934 an den Rektor der Universität Breslau. Die Anregung war erfolgreich; Stehr erhielt die Ehrendoktorwürde im Jahr 1934.

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Zur Person Hermann Stehr

Lebenslauf

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vergrößernHermann Stehr, undatiert

1885: Erste Lehrerprüfung

1887: Zweite Lehrerprüfung

Bis 1913: Volksschullehrer (Landschullehrer in Pohldorf, )
Wegen liberaler Ansichten von Kirche und Schulbehörde gemaßregelt, Versetzungen u.a. nach Dittersbach

1893: Veröffentlichung erster Gedichte

1898: Erste literarische Veröffentlichung ("Auf Leben und Tod")

Um 1908: erste Begegnung mit Walther Rathenau. In der Gründungsphase der Weimarer Republik trat Stehr als Wahlredner der Deutschen Demokratischen Partei für Walter Rathenau auf.

1911: Ausscheiden aus dem Schuldienst, danach freier Schriftsteller, Verfassung eines umfangreichen literarischen Werkes

1915: Umsiedlung nach Warmbrunn (Riesengebirge)

1923: Verlagswechsel von Samuel Fischer ("In den gegen Fischer gerichteten Vorwürfen manifestiert er bereits seinen Antisemitismus" , Stroka)

1926: Aufnahme in die Dichtersektion der Preußischen Akademie der Künste

1926/27: Umzug nach Oberschreiberhau (Unterstützung beim Hauskauf durch seinen Mäzen, den jüdischen Textilunternehmer Max Pinkus)

15. November 1933: Teilnahme an einem Defilee vor Hitler anlässlich der Eröffnung der Reichskulturkammer

Herausgabe weiterer Werke: Romane (Hauptwerk: Roman in zwei Bänden: Der Heiligenhof, 1918), Erzählungen, Gedichte, ein Drama, Aufsätze und Reden. Sein Frühwerk galt als Inbegriff der literarischen Moderne, sein Spätwerk wird heute als epigonal und weltanschaulich problematisch bewertet.


Ehrungen

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vergrößernSchriftwechsel zum Ehrensold für Hermann Stehr, 1937

1910: Bauernfeld-Preis

1919: Fastenrath- und Schillerpreis

1926: Wahl zum Senator in der Preußischen Akademie der Dichter

1932: Wartburg-Rose und Goethe-Medaille

18.10.1933: Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main

1933: Senator und Mitglied der "gesäuberten" Deutschen Akademie der Dichtung der Preußischen Akademie der Künstler

1933: Ehrensenator des Reichsverbands deutscher Schriftsteller

1934: Hermann-Stehr-Feiern zum 70. Geburtstag in Schlesien und im Reich (Berlin)

16. Februar 1934: Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main

1934: Verleihung "Adlerschild des Deutschen Reiches" (höchster Wissenschaftspreis) durch Reichspräsidenten Paul von Hindenburg; in der Festrede wird Stehr von Griese zum Wegbereiter des Nationalsozialismus ausgerufen.

21.02.1934: Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Breslau im Rahmen einer vom "Kampfbund für Deutsche Kultur" organisierten Feier

1935: Berufung zum Reichskultursenator (Reichskultursenat. Gründung durch Propagandaminister Joseph Goebbels "repräsentatives Forum" deutscher Kultur, bestehend aus den Präsidenten, Vizepräsidenten, Geschäftsführern und Präsidialräten der einzelnen Reichskulturkammern sowie bekannten Einzelrepräsentanten des NS-Kunstwesens. In den Reichskultursenat werden vom Präsidenten hervorragende, um Volk und Kultur verdiente Persönlichkeiten berufen.)

1937: Ehrensold (Bundesarchiv, R 43 Reichskanzlei R 43-II/1646)

1939: Feierlichkeiten zum 75. Geburtstag Stehrs

06.10.1940: Gedächtnisfeier im Schiller-Theater, Berlin, Gedenkwort durch Reichskulturwalter Hans Hinkel

1954: Straßenname in Münster

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Quellen und Publikationen

Quellen:
Bundesarchiv (ehem. BDC), RKK, Stehr, Hermann
Bundesarchiv, R 43 Reichskanzlei (R 43 II / 1646) – Ehrensold für Heinrich Stehr, 1937
Deutsches Literaturarchiv Marbach, Nachlass Hermann Stehr, o. T. Huldigung auf das deutsche Volk und seinen Führer Adolf Hitler, 2 Bl., Signatur: 88.20.14
Deutsches Literaturarchiv Marbach, Mediendokumentation
Stadtarchiv Frankfurt am Main, Magistratsakten Signatur 8.640


Publikationen:

  • Ulrich Erdmann, Vom Naturalismus zum Nationalsozialismus. Zeitgeschichtlich-biographische Studien zu Max Halbe, Gerhart Hauptmann, Johannes Schlaf und Hermann Stehr, Frankfurt a.M. 1997.
  • Wojciech Kunicki (Hg.), "... und steigert meine Furcht zum Zorn." Beiträge zu Leben und Werk Hermann Stehrs (1864-1940), (Schlesische Grenzgänge, Band 2), Leipzig 2009.
  • Gert Jahn, Hermann Stehr, Lehrer und Dichter 1864-1940. In: Arno Herzig (Hg.), Glaciographia Nova. Festschrift für Dieter Pohl, 2004, S. 265-287.
  • Peter Menselssohn, S. Fischer und sein Verlag, Frankfurt a. M., 1970.
  • Erich Mühle, Hermann Stehr. Ein deutscher Gottsucher der Gegenwart, Stuttgart, 1937.
  • Peter Sprengel (Hg.), Hermann und Hedwig Stehr im Briefwechsel mit Gerhart und Margarete Hauptmann, Berlin 2008.
  • Günter Scholdt, Autoren über Hitler. Deutschsprachige Schriftsteller 1919-1945 und ihr Bild vom "Führer", Bonn 1993.
  • Albert Sorgel, Kurt Hohoff, Dichtung und Dichter der Zeit, Düsseldorf 1964, Band 1.
  • Anna Stroka, Gerhart Hauptmanns Beziehung zu seinem Bruder Carl und zu Hermann Stehr, Orbis Linguarum, Vol 24, Wroclaw – Legnica 2033.

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Stand: September 2012


 

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Stehrweg

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