Stadt Münster: Homepage der Stadtteilwerkstatt Nord

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Willkommen auf der Homepage der Stadtteilwerkstatt Nord!

Die Stadtteilwerkstatt hat das Ziel, jungen Menschen aus Münsters Norden die Berufsorientierung zu erleichtern.

Das Amt für Schule und Weiterbildung ist Träger der Einrichtung, direkter Kooperationspartner ist das Jugendausbildungszentrum gGmbH (JAZ). Auf dem Gelände der früheren Winterbourne-Kaserne bietet die Stadtteilwerkstatt mit über 600 m² ideale Bedingungen. Hier können die Teilnehmenden in ca. sechs Monaten verschiedene Handwerksbereiche kennen lernen und sich nötige Strukturen für die Arbeitswelt aneignen. Dazu zählen u.a. das Einhalten von Arbeitszeiten und der ordnungsgemäße Umgang mit ihnen anvertrauten Geräten und Materialien.

Die Stadtteilwerkstatt Nord orientiert sich an den Fähigkeiten der jungen Menschen und unterstützt sie auf dem Weg zu einer gelingenden Selbstorganisation. Die Förderung vorhandener Ressourcen ist Schwerpunkt der Arbeit. Wenn nötig werden die jungen Menschen mit ihren alten Verhaltensmustern konfrontiert und Alternativen erarbeitet. Geschlechtsspezifische Besonderheiten werden berücksichtigt und finden sich in den Angeboten wieder.


Aktuelles aus der Stadtteilwerkstatt Nord

Großauftrag für die Nähwerkstatt

Einen Großenauftrag in Form von 20 Tischdecken hatte die Nähwerkstatt der Stadtteilwerkstatt in den letzten Wochen zu bewältigen. Im Auftrag des Stadtteilhauses Fachwerk Gievenbeck wurden Stoffe eingekauft, nach Maß zugeschnitten und vernäht. Die runden und eckigen Tischdecken kommen nun bei feierlichen Anlässen wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern etc im Fachwerk zum Einsatz. Fachwerkleiter Alfons Egbert und seine Mitarbeiterin Sandra Bruns freuten sich bei der Übergabe durch die Werkanleiterin Anja Sumpmann und die am Auftrag beteiligten Jugendlichen sichtlich über die neuen dekorativen Elemente auf der Tenne und im Café.
Auf dem großen Zuschneidetisch wurden die Tischdecken ausgelegt.
Das Nähen erfordert hohe Konzentration.
Vor dem Nähen werden die Ränder mit Nadeln abgesteckt.
Anja Sumpmann (re.) erklärt einer Teilnehmerin den nächsten Arbeitsschritt.
Eine neue Tischdecke im Café des Fachwerks.
Alfons Egbert (3.v.l.) und Sandra Bruns (4.v.l.) vom Fachwerk freuten sich bei der Übergabe von Anja Sumpmann (2.v.l.) und zwei Teilnehmerinnen über die neuen Tischdecken.

Klavierstühle werden aufgepeppt

Zu den regelmäßigen Kunden der Stadtteilwerkstatt gehört die Westfälische Schule für Musik der Stadt Münster. In regelmäßigen Abständen liefert uns die Musikschule  reparaturbedürftige Klavierstühle, die wir in der Holzwerkstatt aufarbeiten. Die Bankbeine werden geleimt und festgeschraubt, die Polsterung der Sitzflächen wird nachgespannt und die ganze Bank bei Bedarf lackiert. Anschließend gehen die Bänke wieder in den Gebrauch und dienen den jungen Musikerinnen und Musikern als bequemes Sitzmöbel.
Zunächst werden die Schäden ermittelt.
Die Schrauben werden nachgezogen.
Ausgedrehte Schrauben werden ersetzt.
Die Hebemechanik wird gewartet.
Bei Bedarf werden die Stühle nachlackiert.
Die reparierten und gereinigten Stühle – fast wie neu.

Auf's Buch setzen

Die Teilnehmerinnen aus dem Textilbereich haben in den letzten Wochen fleißig gebaut, geleimt und gepuzzelt. Für die Nacht der Bibliotheken wurden 1 Tisch und 2 Stühle aus Büchern konstruiert und angefertigt. Die ausrangierten Bücher aus der Stadtbücherei wurden zusammengeleimt, zurechtgeschnitten und aneinander und aufeinander gepuzzelt. So entstanden Stück für Stück Möbel, die sogar benutzt werden können.
Teller, Gläser, eine Blumenvase und ein Sektkühler aus Pappmaché bilden zudem die passende Dekoration für diese außergewöhnliche Tafel.
In der Holzwerkstatt wurde die Unterkonstruktion gebaut.
Das Zuschneiden der Bücher erforderte viel Geduld.
Ein fast fertiger Stuhl in der Werkstatt.
Die Bücher wurden geleimt und gepresst.
Die schweren Möbel in der Stadtbücherei.
Die festlich gedeckte Tafel.

Der Bauerngarten trägt Früchte

Im Frühjahr gesätes Gemüse konnte jetzt geerntet werden. Durch die eigene Pflege des Gartens konnten die Jugendlichen miterleben, wie das Gemüse langsam heranwuchs. Geerntet wurden unter anderem Kartoffeln, Zucchini, Tomaten, Möhren, Gurken und Kürbisse. Auch gab es diesen Sommer Erdbeeren und Himbeeren aus dem eigenen Garten zu genießen. Die Jugendlichen freuten sich nach der anstrengenden Ernte über die Ergebnisse.
Die Kartoffeln werden aus der Erde gehoben.
Stolz wird die Kartoffelernte präsentiert.
Auch Kürbisse, Zucchini und Gurken wurden geerntet.
Kürbisse und Zucchini aus dem Garten.

Renovierung eines Bauwagens

Aus einem alten Bauwagen wird ein mobiles Klassenzimmer. Im Auftrag der Dreifaltigkeitsschule bauen die Teilnehmer der Stadtteilwerkstatt unter Anleitung des Tischlers Marcel Iseppi den ausrangierten Bauwagen um und aus. Zwei neue Fenster sorgen dafür, dass mehr Licht in das neue "Klassenzimmer" fällt. Auch die Innenausstattung wird den neuen Anforderungen angepasst. Maßgefertigte Bänke, Tische und Regale, ein neuer Fußboden, eine kleine Küchenzeile sowie die Ausbesserung der Wände und Decken lassen den Wagen in Zukunft hell und freundlich erscheinen.
Bauwagen 1
Alle Hände voll zu tun.
Der Innenausbau
Zwei neue Fenster sorgen für mehr Licht im Inneren.
Die Sitzbänke sind fast fertig.
Der neue Fußboden liegt schon.
Auch der Eingangsbereich ist neu.

Sommerfest 2011

Zu einem kleinen, aber feinen Sommerfest hatte die Stadtteilwerkstatt am Freitag, 15. Juli 2011, Kollegen, Nachbarn, Eltern und Kooperationspartner eingeladen. Die etwa 40 Besucherinnen und Besucher konnten sich ein Bild von den Fortschritten und der anstehenden Ernte im Bauerngarten machen. Angeregte Gespräche ergaben sich zudem bei kühlen Getränken und Bratwürsten vom Grill. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten Kuchen gebacken, gegrillt und beim Auf- und Abbau mit angepackt.
Mitarbeiterinnen und Kollegen im Gespräch.
Auch das Wetter spielte mit.
Angeregter Austausch unter den Besuchern.
Auch die Jugendlichen helfen beim Ausschank.

Jugendliche bearbeiten Coerder Maibaum

Unter Beteiligung des Streetworkers Peter Griese und Jugendlichen aus dem Stadtteil Coerde bearbeiteten zwei Jugendliche aus der Holzwerkstatt einen 15 m langen Maibaum.
Der rohe Baumstamm wurde zunächst mit Feilen entastetet und später per Hand und mit Schleifmaschinen geschliffen. Im dritten Arbeitsschritt wurde der Stamm mit einer Holzlasur gestrichen und für die kommenden Jahre gegen die Verwitterung geschützt. Alle Jungen waren mit Feuereifer bei der Sache und hatten sichtlich Spaß bei dieser außergewöhnlichen Handwerksaktion.
Der vom Landwirt Große Kleimann gespendete Baum wurde am 5. Mai  2011 von der Freiwilligen Feuerwehr Kemper auf dem Hamannplatz aufgestellt. Am Samstag, 7. Mai, bildete der Baum den Mittelpunkt des Coerder Maifestes.
Das Schleifen per Hand
Auch der Rutscher kam zum Einsatz.
Das Schleifen ist echte Knochenarbeit.
Mit 15 Metern hat der Baum eine stattliche Länge.
Das Auftragen der Lasur
Alle Mann packen mit an.
Viele Hände bringen den Maibaum in Position.
Die Drehleiter hebt den schweren Baum vorsichtig an.
Es ist fast geschafft.
Der Maibaum steht.

Freche Stoffpuppen aus der Nähwerkstatt

Stolz zeigt eine Teilnehmerin ihre selbst entworfene und genähte Stoffpuppe. Nach eigenen Vorstellungen kreierten die Teilnehmerinnen der Nähwerkstatt in den letzten Wochen freche Stoffpuppen. Vom Entwurf über das Ausstopfen des "Puppenkörpers" aus Leinenstoff, das Aufmalen des Gesichtes mit Acrylfarbe, das Zuschneiden und Nähen der Kleidung und das Dekorieren kam dabei alles aus einer Hand. Entstanden sind so aus Leinen, Wolle, Tüll, Fell- und Stoffresten sehr individuelle, ca. 60 cm große Puppen, von denen so manch eine gewisse Ähnlichkeit mit ihrer Gestalterin hat.
Puppe mit Rock aus Fellresten
Unter Anleitung von Leonie Woeller wurde auch die Kleidung der Puppen genäht.
Eine Teilnehmerin präsentiert ihre selbstentworfene Puppe.
Die Haare wurden aus Wolle gefertigt.

 

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Kontakt

Stadtteilwerkstatt Nord
An den Speichern 14
48157 Münster

Tel. 02 51/4 92-58 01
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