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Arbeitskreis "Wohnen in Münster"

Graphik: Arbeitskreis

Der Arbeitskreis „Wohnen in Münster“ wurde von der Stadt Münster initiiert und knüpft an eine Reihe von Veranstaltungen zur künftigen Wohnungsmarktentwicklung an. Ziel des Arbeitskreises ist es, die Auswirkungen der demografischen Veränderungen und der anhaltenden Suburbanisierungstendenzen auf den städtischen Wohnungsmarkt frühzeitig zu erkennen und die Kräfte der Wohnungsmarktakteure zu bündeln, um den Wohnstandort Münster zu stärken und negative Entwicklungen in einzelnen Wohnquartieren zu vermeiden. In seiner Funktion und Position versteht er sich als Politik beratendes Gremium.

Der Arbeitskreis steht im Dienst der „Strategischen Wohnstandortentwicklung“. Die strategische Wohnstandortentwicklung strebt an, die Stadt als Wohnstandort attraktiv zu halten. Ein erfolgreicher Wirtschafts- und Hochschulstandort sollte auch ein attraktiver Wohnstandort sein. Der Wohnungsmarkt in Münster soll zu einem fördernden Faktor für die Einwohnerentwicklung werden. Zusätzliche nachfragegerechte Wohnangebote sind eine Voraussetzung, um Bleibewillige in der Stadt halten zu können. Ein weiteres Ziel der strategischen Wohnstandortentwicklung ist es, schrumpfungs- und überalterungsgefährdete Wohnquartiere zu stabilisieren.

Mit ihrer stadtökonomischen Orientierung ergänzt die strategische Wohnstandortentwicklung die bisherige, überwiegend versorgungsorientierte und eher sozialpolitisch motivierte Wohnungspolitik der Stadt. Der Bedeutungszuwachs strategischer Orientierungen in der städtischen Wohnungspolitik kommt einem Paradigmenwechsel gleich.

Die Komplexität der Aufgabenstellungen der strategischen Wohnstandortentwicklung und die eingeschränkten Zuständigkeiten und Handlungsmöglichkeiten der Stadt verlangen eine Kooperation der unterschiedlichen Wohnungsmarktakteure und das Zusammenwirken verschiedener Maßnahmen. Der Arbeitskreis Wohnen in Münster bietet ein Forum zur Kooperation im Sinne der strategischen Wohnstandortentwicklung. Im Arbeitskreis arbeiten folgende Akteursgruppen zusammen

Auf der Quartiersebene können und sollen weitere Akteure einbezogen werden.

Der Arbeitskreis "Wohnen in Münster" wurde 2004 gegründet. Er tagt zweimal im Jahr. Bislang fanden 14 Sitzungen statt.

Neues vom Arbeitskreis „Wohnen in Münster“

Im Mittelpunkt der 17. Sitzung standen zwei zentrale Schwerpunktthemen für die künftige Wohnstandortentwicklung der Stadt Münster: die Konversion militärischer Liegenschaften in Münster durch die anstehende Strukturreform des britischen und deutschen Militärs sowie das kommunale Handlungskonzept Wohnen in Münster, das von Büro empirica unter aktiver Mitwirkung der AK-Mitglieder in den nächsten Monaten erarbeitet werden soll. Der AK "Wohnen in Münster" liefert damit in den nächsten Sitzungen einen weiteren wichtigen Beitrag zur strategischen Ausrichtung der Wohnstandortentwicklung in Münster und belebt damit das "Bündnis für Wohnen" mit weiteren inhaltlichen Impulsen.
Im dritten Teil der Sitzung wurde unter dem Top "Aktuelles aus Münster" über zentrale Ergebnisse der Wohnbaustatistik 2011, zum Sachstand der Fortzugsumfrage 2011 und zur Situation in der Wohnraumversorgung sozial belasteter Bevölkerungsgruppen informiert. 
Die Dokumentation der 17. Sitzung steht zum Download bereit.


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