Stadt Münster: Homepage des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung

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Die Fahrräder in Münster verschwinden jetzt auf Knopfdruck – das neue automatische Fahrradparkhaus ist seit Dezember 2010 in Betrieb

Nachdem in Münster vor zehn Jahren die erste Tiefgarage für Fahrräder in Deutschland gebaut wurde, die trotz der 3.300 Einstellmöglichkeiten aus allen Nähten platzt, zeigt sich die Stadt erneut mutig und hat das erste vollautomatische Fahrradparkhaus Deutschlands mitten in der Stadt gebaut. Die Eröffnung war am 3.12.2010.
Früher stand hier noch ein ganz normales Parkhaus für Pkw. Jetzt gibt es eine gute Ergänzung zu der qualitativ anspruchsvollen Neubebauung auf der Stubengasse mit attraktiven Angeboten für Gastronomie und Einkaufen. „Mit einem Fahrradparkhaus an dieser exponierten Stelle können wir unseren Anspruch, Fahrradhauptstadt zu sein, eindrucksvoll unterstreichen“, schwärmt Stadtdirektor Schultheiß. Damit besteht auch die Chance, mehr Ordnung in der City zu schaffen und die großzügigen Freiflächen auf der neu bebauten Stubengasse zum Einkaufen, Flanieren und Genießen offen zu halten.

Die Idee zur Umgestaltung des Autoparkhauses in ein Fahrradparkhaus kommt vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung. Das Parkhaus ist auf kurzen fußläufigen Wegen von der Ludgeristraße wie auch von der Stubengasse her gut zu erreichen und ist in der City optimal angebunden.
Die westfälische Bauindustrie ist Betreiber des neuen „Radlagers“. Der Name weist auf die technische Entwicklung aus dem Bereich der Warenlogistik hin. Das Rad wird in eine Halterung geschoben und senkrecht nach oben ins erste Stockwerk gezogen. Wie die Kleiderbügel von Reinigungsbetrieben hängen die Räder am Haken und rotieren geschützt durch große dicke Gummimatten.
120 Plätze werden derzeit automatisch "verwaltet"; zusätzlich gibt es aber auch noch weitere 240 Fahrradständer für Kurzparker oder Tagesparker im Parkhaus. Für das Unterbringen der Leeze sind pro Stunde zehn Cent fällig, am Tag maximal nur 50 Cent. Dauerkunden erhalten Chipkarten für sieben Euro im Monat und 70 Euro im Jahr.
Öffnungszeiten: werktags zwischen 7 und 23 Uhr, sonntags zwischen 10 und 18 Uhr.





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