Logo "Ich bin die Energie"
Gesundheit und Fitness, Klima- und Umweltschutz sowie Lebensqualität in der Stadt finden weitreichende Unterstützung – zumindest theoretisch. Der Hinweis, für die so genannte Kurzstrecke bis fünf Kilometer das Auto stehen zu lassen, findet aber selbst in der Fahrradhauptstadt Münster nicht nur Zustimmung. Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte in NRW, deren Mitglied die Stadt Münster von Anbeginn ist, möchte deshalb mit der Kampagne "Ich bin die Energie" dazu animieren, die Kurzstrecke verstärkt zum täglichen Training zu nutzen. Die Devise heißt: "Rauf aufs Rad oder rein in die bequemen Schuhe".
Die Nachricht "20 Liter fürs Brötchenholen" illustriert auch Autofreunden den ökonomischen, ökologischen und gesundheitlichen Widersinn, wenn für jeden kurzen Weg das Auto genutzt wird. Unnötiger Kraftstoffverbrauch und Motorenverschleiß wie auch extremer Kohlendioxidausstoß passen nicht zum gesunden Frühstück. Ganz abgesehen vom Loch in der Haushaltskasse und dem Mangel an Bewegung. Auch Münsters Bäcker plädieren für den klimafreundlichen Brötchenkauf. Alle 120 Bäckereien der Stadt nahmen darum an der Aktion "Ich bin die Energie" teil.
Die Kampagne will motivieren, auf alltäglichen Strecken bis fünf Kilometer die eigene Energie zu nutzen und zu Fuß zu gehen oder in die Pedale zu treten. "Ich bin die Energie" zeigt, wie Bewegung in den Alltag integriert werden kann und welchen Nutzen das Bewegungsplus für die Gesundheit bringt. So ist der Fußweg zum Bäcker ein Anfang. Wer alle Wege unter fünf Kilometer nichtmotorisiert, mit eigener Energie, zurücklegt, spart durchschnittlich 50 Prozent aller mit dem Auto gefahrenen Strecken ein. Nebenbei schlägt man den aktuellen Benzinpreisen ein Schnippchen und leistet auch noch einen Beitrag zum Klimaschutz.
Am Mittwoch, 8. September, machte die Kampagne "Ich bin die Energie" Station bei der Bäckerei Wiemeler an der Warendorfer Straße 121 und bei der Bäckerei Klostermann in Hiltrup an der Marktallee 49. Vertreter der AGFS (Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.) und des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung sprachen mit den Menschen vor Ort und gaben wertvolle Hinweise und Give aways an die Bürger weiter.
Herr Fischer-Baumeister, Frau Vilhjalmsson,
Herr Wiemeler, Herr Böhme (von rechts n. links)
Stand mit Besuchern
Stand mit Give aways