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Faltblätter zum Radverkehr

Fahrradfahren in Münster: Radfahren im Kreisverkehr

Nur 8 statt 32 Konfliktpunkte haben Kreisverkehre gegenüber herkömmlichen Kreuzungen und gelten darum als besonders sicher. Für die täglichen Verkehrsabläufe weisen solche Anlagen eine hohe Flexibilität auf und haben viele Vorteile für alle Verkehrsteilnehmer. Deshalb werden auch in Münster immer mehr Kreisverkehre gebaut. Mit dem neuen Faltblatt "Radfahren im Kreisverkehr" möchte das Stadtplanungsamt der Stadt Münster über das richtige Verkehrsverhalten in solchen Kreisverkehrsplätzen informieren, denn ausreichendes Wissen ist das A und O für die eigene Sicherheit und den reibungslosen Verkehrsablauf.
Das Faltblatt erläutert die drei unterschiedliche Führungsformen für den Radverkehr in Kreisverkehren mit jeweils eigenen rechtlichen Vorschriften. So dürfen Radfahrer innerorts bevorrechtigt auf den Radwegen um den Kreis fahren, sind aber außerhalb geschlossener Ortschaften jeweils untergeordnet. Im Ludgerikreis fahren Radfahrer sicher, wenn sie mittig in der äußeren Fahrbahn fahren und deutlich Handzeichen geben, ob sie weiter im Kreis fahren, oder abbiegen wollen. Wichtig ist es, Sichtkontakt mit den Autofahrern aufzunehmen und sich nicht an Last- und Lieferwagen sowie Bussen seitlich vorbeizuschlängeln, denn dort geraten Radfahrer in den "Toten Winkel". Radfahren im Kreisverkehr (pdf 2,6 Mb)


Fahrradfahren in Münster: Radfahrer im toten Winkel

Radfahrer im toten Winkel leben gefährlich. Das Faltblatt "Radfahrer im toten Winkel" informiert über das Problem, dass Fahrer von Lkw, Lieferwagen und Bussen Radfahrer, die neben ihnen herfahren, oft nicht im Blickfeld haben können. Wenn die Fahrer dieser Großfahrzeuge abbiegen und die Radfahrer geradeaus weiterfahren wollen, kommt es dann zu schweren manchmal sogar tödlichen Unfällen. Vielen Radfahrern ist nicht bekannt, dass diese Fahrzeuge einen relativ großen "Toten Winkel" aufweisen. Das Faltblatt zeigt anschaulich, wie groß der Bereich des toten Winkels ist und wie das Blickfeld noch kleiner wird, wenn ein Lkw mit Anhänger von der Geradeausfahrt abbiegt. Zur eigenen Sicherheit sollen Radfahrer in diesen Situationen hinter dem Lkw herfahren.
Auch bei den Ein- und Ausfahrtbereichen an Kreisverkehren tritt diese Problematik täglich auf. Deshalb ist am Ludgeriplatz erst vor kurzem die Zufahrt über die Hammer Straße so geändert worden, dass Radfahrer gezwungen werden, hinter dem Lkw herzufahren.
Radfahrer im toten Winkel (pdf 1,8 Mb)


Fahrradfahren in Münster: Wegweisung bringt Bewegung

Die Fahrradwegweisung bringt die Alltagsradler schnell und sicher an das gewünschte Ziel. Aber auch der Fahrradtourismus und der Freizeitverkehr werden insbesondere durch die Themenrouten wie Schlösserroute, R1, Friedensroute, Dortmund-Ems-Kanalroute u.s.w. bestens unterstützt.
Was für den Autofahrer selbstverständlich ist, wird nun auch Standard für den Radfahrer. Die neue Wegweisung hat bereits ein Netz von 170 km Gesamtlänge und soll um weitere 75 km ergänzt werden. Die Beschilderung weist heute schon über die Stadtgrenzen hinaus in die benachbarten Kreise und soll bald landesweit in NRW alle Städte und Gemeinden einbeziehen.

Wegweisung bringt Bewegung (pdf 1,13 Mb)


Die drei Faltblätter sind kostenlos erhältlich bei: Münster Information, Kundenzentrum Stadthaus 3, Stadtbücherei und mobilé (gegenüber dem Hauptbahnhof).


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