Akteure des diesjährigen Fahrradlicht-Aktionstags, darunter Stephan Böhme und Sabrina Schenk vom Amt für
Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung. Foto: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Städtische Verkehrsplaner organisierten Lichtcheck für Münsters Schülerinnen und Schüler / Hauptaktionstag war der 25. November
18 Schulen beteiligten sich in diesem Jahr am Fahrradlicht-Aktionstag, den das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung der Stadt Münster bereits zum achten Mal organisiert hatte. Unter dem Motto " Rad fahren ohne Licht - das geht gar nicht!" prüften Fahrradhändler und manchmal auch erfahrene ältere Schüler rund um den 25. November die Fahrradbeleuchtung der zehn- bis zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler.
Mit im Boot waren neben der Stadt Münster die AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.), Münsters Fahrradhändler, die Polizei und die Kreishandwerkerschaft. Mit ihrem Engagement haben alle Beteiligten zur Sicherheit der Rad fahrenden Kinder in Münster erfolgreich beigetragen.
Die teilnehmenden Fahrradhändler nahmen in den Schulen die Fahrradbeleuchtung vor Ort unter die Lupe. Stellten sie dabei Mängel fest, die nicht direkt behoben werden konnten, wurden diese in einer Karte aufgelistet. Die Eigentümerin oder der Eigentümer des beanstandeten Fahrrades kann anschließend mit der Mängelkarte in einen der aufgeführten Betriebe gehen und das Rad reparieren lassen. Bezahlt werden muss dann nur das Material, ausgeführt wird die Reparatur umsonst. Die Polizei hat im Umfeld der Schulen die Radfahrer kontrolliert.
Als Vorbereitung auf die Lichtaktion hatten viele Lehrerinnen und Lehrer das Thema "Fahrradbeleuchtung" bereits im Unterricht behandelt. Die Schülerinnen und Schüler konnten so vorher erfahren, wie wichtig intaktes Licht am Fahrrad ist und welche Bedeutung reflektierende Materialien am Rad und an der Kleidung haben. Die AGFS stellte dafür umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung.
Ein ganz besonderes Programm konnte die Geschwister-Scholl-Realschule in Kinderhaus ihren Schülerinnen und Schülern in diesem Jahr bieten: Am Freitag, dem 25. November, wurde dort die Ausstellung "Sehen und gesehen werden" der AGFS gezeigt. Dazu gehört die Blackbox, die den Schülerinnen und Schülern auf spielerische Art und Weise - aber sehr eindringlich - die Bedeutung der Fahrradbeleuchtung vor Augen führt: Das Fahrradlicht beleuchtet nicht nur das Umfeld, es ist gleichzeitig auch ein Positionslicht, das den Radfahrer erst für andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig sichtbar macht.
In der aufwändig gestalteten Ausstellung "Sehen und Gesehen werden" können die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Fahrradbeleuchtung eindrucksvoll und aktiv erleben. Die Ausstellung bietet insgesamt vier Themenbereiche an:
Die folgenden Bilder sind an verschiedenen Aktionstagen in mehreren Schulen aktuell und in den vergangenen Jahren entstanden.
Lichtmaschine und
reflektierendes Material
Lichtprüfung
Fahrradwerkstatt
Fahrradhändler beim Testen
Verlosung der Gewinne
Schüler der Realschule Roxel
Tipps zur Fahrradreparatur
Lichtmaschine
Ein Schüler erklärt Reflektoren
Das Innere der Blackbox
Rad vor der Blackbox
Reparaturkurs
Gesehen werden
Gut zu sehen: Reflektoren
Fahrradcheck