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Haltestellen

Wartehallen

Busse im Stadtgebiet Münster fahren auf ihren Linienwegen täglich ca. 1.100 Haltestellen an. Mehr als die Hälfte dieser Haltestellen sind mit modernen beleuchteten Wartehallen ausgestattet. In Abhängigkeit von der Funktion der Haltestelle und der Anzahl der Einsteiger wurden in den vergangenen Jahren im Rahmen von Förderprogrammen Wartehallen, Fahrkartenautomaten und dynamische Fahrgastinformationen nachgerüstet.

Mit  dem Zuschlag für die Werberechte im öffentlichen Raum erfolgt seit 2009 durch die Wall AG eine umfangreiche Aufwertung der Hallen. 363 Wartehallen werden gegen neue exclusive Modelle der „Designlinie Münster“ ausgetauscht. Die verbleibenden 230 Hallen des Modells K5 werden saniert.



Solaranlagen für die Beleuchtung

Vor allem an Haltestellen, die außerhalb der geschlossenen Bebauung liegen, gestaltet sich die Stromversorgung zur Beleuchtung der Wartehallen schwierig. Deshalb nutzt die Stadt Solarenergie als willkommene und kostengünstige Alternative. An sieben Wartehallen sind in den vergangenen Jahren Solaranlagen für die Beleuchtung installiert worden: Hacklenburg, Averhoff und Rusticus, Alexianer Krankenhaus, Rieselfelder, Haus Heithorn, Burg Hülshoff.
Nach ausreichender Erprobungszeit lässt sich feststellen, dass die Erwartungen an diese Anlagen leider nur bedingt erfüllt werden konnten. Die Standorte befinden sich überwiegend außerhalb der Bebauung und sind dadurch immer wieder Angriffsflächen für Vandalismus. Mehrfach wurden Teile der Anlagen abgebaut und entwendet. Der Unterhaltungsaufwand erhöht sich hierdurch.
Wegen der begrenzten Kapazitäten der Batterien mussten Betriebszeiten für die Beleuchung festgelegt werden. Diese orientieren sich am aktuellen Fahrplan. Vor allem in den Morgenstunden sollen sich die Schüler sicher an den Haltestellen aufhalten können.
Weitere Standorte mit Solaranlagen sind vorerst nicht geplant. Sie sollen nur noch im begründeten Einzelfall eingerichtet werden.


Barrierefreiheit

Seit 2004 wird durch die Stadt Münster die Möglichkeit der Förderung nach dem ÖPNVG genutzt, um Haltestellen barrierefrei umbauen zu können. In den vergangenen Jahren konnte somit der Haltestellenkomfort an zahlreichen Standorten verbessert werden. Etwa 35 % der Haltestellen im Stadtgebiet sind bereits barrierefrei.
Derzeit liegen der Verkehrsplanung ca. 60 Standortvorschläge vor, an denen eine Verbesserung wünschenswert wäre. Daraus begründet sich die Notwendigkeit, diese Maßnahmen in ihrer Priorität zu bewerten. Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) sind die Belange behinderter und anderer mobilitätseingeschränkter Menschen bei der Vorhabenplanung zu berücksichtigen. Die Beteiligung erfolgt in der Arbeitsgruppe "Stadtplanung und Verkehr" der vom Rat eingerichteten Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen.



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