Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler
Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sind die größte Zuwanderergruppe in Deutschland. Jeder vierte Einwohner bzw. jede vierte Einwohnerin gehört zu einer Familie, die nach 1945 aus Osteuropa zugewandert ist. Die Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler kommen vor allem aus Polen, Rumänien und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, ihre Zahl in Münster beträgt etwa 25.000.
Das Sozialamt stellt Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern, die in Münster ankommen, zunächst Plätze in Übergangseinrichtungen zur Verfügung. Dort können sie auch Beratung und soziale Betreuung in Anspruch nehmen; je nach Übergangseinrichtung bieten diese Dienste die Arbeiterwohlfahrt, der Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz und das Diakonische Werk an. Auch nach späterem Bezug einer Privatwohnung können diese Dienste weiterhin genutzt werden.
Das Sozialamt bietet neben der Sicherung des Lebensunterhalts folgende Unterstützung an:
- Beratung zu Sozialleistungen
- Informationen über gesetzliche Änderungen in den Bereichen Aufnahme- und Statusfeststellung
- Orientierungshilfen über die Zuständigkeiten von Behörden
- Beratung in allen Lebensbereichen des Alltags
- Krisenintervention und Weiterleitung an spezielle Dienste
- Informationen über Sprachkurse
- Hilfe bei Anträgen auf Eingliederungshilfe nach § 9 II Bundesvertriebenengesetz
- WYSOV-Bescheinigungen
- Anfragen bei Rententrägern gemäß § 100 BVFG
Stadt Münster, Sozialamt
Hafenstraße 8
48153 Münster
Fax 02 51/4 92-79 63
Ansprechpartnerin:
Monika Schuller, Zimmer 109, Tel. 02 51/4 92-50 64, SchullerM@stadt-muenster.de
Sprechzeiten nach Vereinbarung
- Koordinierungsstelle für Aussiedler-, Flüchtlings- und Asylbewerberangelegenheiten: www.muenster.de/stadt/zuwanderung