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STÄRKEN vor Ort ist ein Programm vom

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Es wird gefördert aus Mitteln des/der

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Ansprechpartnerinnen:

Stadt Münster
Amt für Schule und Weiterbildung

Dr. Anna Ringbeck
Telefon 02 51/4 92-28 80
Zimmer 1087


AIM - Projekt- und Trägerförderung; Landesprogramme; Berichtswesen; Haushaltsplanung:
Gabriele Böcker
Telefon 02 51/4 92-28 81
Zimmer 1088


STÄRKEN vor Ort in Münster

Logo 'Stärken vor Ort'

Im Rahmen von Lokalen Aktionsplänen erhalten Initiativen, Organisationen, Vereine und Einzelpersonen Förderungen in Höhe von bis zu 10.000 € für die Realisierung von Mikroprojekten in den Jahren 2009 bis 2011. Die geförderten Kleinstprojekte helfen, indem sie etwa Anschlüsse an Schulen, Fördermaßnahmen und Ausbildung oder Erwerbsarbeit vermitteln.

In Münster wurden im Jahr 2009 insgesamt 11 Mikroprojekte gefördert, 2010 waren es 13 Projekte.

Zielgruppe

Adressaten und Adressatinnen des Programms STÄRKEN vor Ort sind Jugendliche und Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, die in Kinderhaus und Coerde leben und durch die Angebote und Maßnahmen anderer Institutionen nicht oder nur unzureichend erreicht werden. Durch sog. Mikroprojekte (kleine lokale Initiativen und Organisationen) sollen sie  erreicht und aktiviert werden.

Die mit den Programmmitteln zu fördernden Projekte sollen

  • der Verbesserung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von jungen Menschen mit schlechten Startchancen sowie
  • der Unterstützung von Frauen mit Problemen beim Einstieg bzw. Wiedereinstieg in das Erwerbsleben dienen.

Darüber hinaus werden die zivilgesellschaftliche Beteiligung und die Vernetzung der lokalen Akteure unterstützt. Das Programm verfolgt dabei einen niedrigschwelligen Ansatz und will schwer erreichbare Jugendliche dort ansprechen, wo sie leben.

Fördergebiet, Problemlagen und Entwicklungsziele

Das Fördergebiet in Münster umfasst das um Kinderhaus und Coerde erweiterte Gebiet Soziale Stadt NRW - Programmgebiet Kinderhaus-Brüningheide. Die Stadtteile sind gekennzeichnet von einer hohen Bevölkerungsdichte und einem hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, der sich sehr multikulturell und aus unterschiedlichen Religionen zusammensetzt. Die Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch. Es gibt zahlreiche Familien, die vielfältige Problemlagen aufweisen und einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben.

Vorrangig sollen Jugendliche erreicht werden, die in der Schule Schwierigkeiten haben. Ziel ist es, Schulabbrüche, Wiederholen und Wechsel in eine Förderschule zu vermeiden. Ebenso sollen über die Projekte Jugendliche erreicht werden, die bisher gar nicht oder nur schlecht erreicht wurden. Die Jugendlichen sollen dabei unterstützt werden, eine neue Grundlage und Orientierung für ihre Lebensplanung zu entwickeln und sie dabei zu unterstützen, an weitergehenden Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen.

Für Frauen sollen Projekte entwickelt werden, die ihre Chancen, einen Anschluss an das Berufsleben zu erhalten, verbessern. Migrantinnen sollen Sprach- und Alltagskompetenzen erwerben und eine berufliche Orientierung entwickeln. 

Gefördert wird dieses Programm vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.

Begleitausschuss

Das Programm STÄRKEN vor Ort hat unter anderem zum Ziel, die Beteiligung von betroffenen und/oder engagierten Bürgern und Bürgerinnen an kommunalen Entscheidungen zu stärken. Aus diesem Grund werden die Mikroprojekte nicht alleine von der Politik oder kommunalen Verwaltung ausgewählt, sondern von einem „Begleitausschuss“, dem auch Vertreter aller im betroffenen Stadtgebiet relevanten Akteure angehören, die Verantwortung für das Fördergebiet übernehmen. Am 21.04.2009 konstituierte sich der Begleitausschuss (Mitglieder u. a. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Lokalen Netzwerk „Soziale Stadt und weiter Kooperationspartner) in Münster und rief zur Einreichung von Projektanträgen auf. Er entscheidet über die Auswahl der Mikroprojekte und die Vergabe der Fördermittel. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Evaluation und Dokumentation der Mikroprojekte.

Durch Lokale Koordinierungsstellen werden u. a. der Kommunikationstransfer innerhalb und außerhalb der Verwaltung und die Anleitung des Lokalen Netzwerkes sichergestellt. Bei der Stadt Münster ist die Lokale Koordinierungsstelle beim Amt für Schule und Weiterbildung, Abteilung Schule/Wirtschaft und berufliche Qualifizierung, angesiedelt.

Weitere Informationen:

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