Übergang Schule - Beruf in der Stadt Münster
Inhaltsübersicht:
- Netzwerk Schule / Wirtschaft
- Beirat Schule und Beruf
- Qualitätsstandards für die Berufsorientierung an Schulen
- STÄRKEN vor Ort
Nach der Schule den richtigen Weg ins Berufsleben zu finden, ist oft alles andere als leicht. Und das nicht nur, weil es so viele mögliche Berufe und Studiengänge gibt, sondern auch, weil es während der Schulzeit oft schwerfällt, sich vorzustellen, wie ein beruflicher Alltag überhaupt aussieht.
Das Amt für Schule und Weiterbildung unterstützt mit einer breiten Angebotspalette die Schulen sowie die Schüler/innen aktiv bei der Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Verantwortlich hierfür ist der Arbeitsbereich Übergangsmanagement, dessen Ziel es ist, eine Koordinierungs- und Servicestelle für alle Projekte, Initiativen und Angebote im Bereich des Übergangs Schule und Beruf in Münster zu sein.
Aktuelle Projekte, die vom kommunalen Übergangsmanagement betreut werden:
Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Qualitätsstandards für die Berufsorientierung an Schulen.
Um mehr Transparenz über lokale Angebotsstrukturen und einen Überblick über die Gesamtheit der Angebote zu schaffen, wurde eine Datenbank eingerichtet.
Netzwerk Schule / Wirtschaft
Seit 2001 besteht das Netzwerk Schule/ Wirtschaft. Es ist ein Zusammenschluss der lokalen und regionalen Akteure im Berufsorientierungs- und Ausbildungsbereich mit dem Ziel, gemeinsame Anstrengungen rund um das Thema Berufsorientierung und –einstieg Jugendlicher in Münster zu optimieren. Im Mittelpunkt der Arbeit des Netzwerks stehen vor allem Aktivitäten für Jugendliche, die den Übergang von der Schule in den Beruf nicht ohne gezielte und individuelle Unterstützung bewältigen können, sowie die Etablierung eines strukturierten Übergangsmanagements in der Stadt Münster.
Vorsitzender des Netzwerkes ist der Oberbürgermeister der Stadt Münster, die Geschäftsführung des Gremiums liegt beim Amt für Schule und Weiterbildung.
Mitglieder sind der Oberbürgermeister der Stadt Münster, die Beigeordnete für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport, der Leiter des Amtes für Schule und Weiterbildung, die Agentur für Arbeit, die Initiative für Beschäftigung, die Bezirksregierung Münster, der DGB Region Münsterland, die Handwerkskammer Münster, die IHK Nord Westfalen, die Kreishandwerkerschaft Münster, die Universität Münster und Fachhochschule Münster.
Beirat Schule und Beruf
Der Beirat Schule und Beruf berät die Entwicklung auf dem regionalen Ausbildungsmarkt und aktuelle Probleme des Übergangs von der Schule in den Beruf. Er informiert im Rahmen seiner Möglichkeiten insbesondere über freie Ausbildungsplätze und neue Berufe sowie die absehbare Entwicklung von Angebot und Nachfrage bei Ausbildungsplätzen.
Bei Bedarf gibt er Empfehlungen für die Arbeit von Schulen und Agenturen für Arbeit im Bereich der Berufswahlorientierung und koordiniert die Nutzung von Praktikumsplätzen und Terminen für Schüler- und Lehrerbetriebspraktika.
Qualitätsstandards für die Berufsorientierung an Schulen
Wie geht es weiter? Das ist für Jugendliche und Eltern die wichtigste Frage, wenn die Schulzeit zu Ende geht. Nach der Schule den richtigen Beruf zu finden, ist nicht immer leicht. „Wie will ich arbeiten? Wie will ich leben?“ sollte schon früh mit Jugendlichen besprochen werden.
Die Berufs- und Studienorientierung ist eine gemeinsame Aufgabe von Schule und Berufsberatung der Agenturen für Arbeit.
Die Aufgaben der Schulen in Berufsorientierung, Berufsvorbereitung und Berufsausbildung werden geregelt durch die nordrhein-westfälischen Schulgesetze und ministeriellen Erlasse.
Die Zuständigkeiten sind im Erlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 06.11.2007 - Berufsorientierung in der Sekundarstufe I, in der gymnasialen Oberstufe, im Berufskolleg und im Weiterbildungskolleg - dokumentiert. Danach sollen junge Menschen befähigt werden, „eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Erwerbsleben vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen“.
Für die innerschulische Koordination der Aktivitäten ist die Schulleitung verantwortlich. Sie benennt eine Koordinatorin oder einen Koordinator für Studien- und Berufsorientierung. Schule und Berufsberatung haben eine gemeinsame Verantwortung für die Studien- und Berufsorientierung, nehmen aber unterschiedliche Aufgabenschwerpunkte wahr. Sie entwickeln jährlich gemeinsam ihr Angebotsportfolio.
Die Beruf- und Studienorientierung ist fester Bestandteil des Schulprogramms; dabei werden die Angebote der Berufsberatung in die schulische Arbeit einbezogen.
Den Schulen wird empfohlen, die Schritte zur Berufsorientierung im jahrgangsübergreifenden Berufswahlpass zu dokumentieren.
Ferner sollen Schulen die Schülerinnen und Schüler auf die Angebote der Hochschulen hinweisen und diese vor- und nachbereiten.
Jede Schule mit gymnasialer Oberstufe entwickelt in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung und ortsnahen Hochschulen ein Konzept zur Studien- und Berufsorientierung.
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Erlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung vom 06.11.2007
(externe pdf Datei - nicht barrierefrei) - Informationen zum Berufswahlpass
STÄRKEN vor Ort
Im Rahmen von lokalen Aktionsplänen erhalten Initiativen, Organisationen, Vereine und Einzelpersonen Förderungen in Höhe von bis zu 10.000 € für die Realisierung von Mikroprojekten in den Jahren 2009 bis 2011.
