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DIE BEWEGGRÜNDE
Alles spricht für unterirdische Station

Modellfoto der Radstation

Fahrräder gelten als eine der Besonderheiten Münsters. Kaum ein Gast, der sich nicht erstaunt und beeindruckt gezeigt hätte, wenn er am Bahnhofsvorplatz (Berliner Platz) auf das Heer der dort abgestellten Fahrräder traf.
Aber die Räder standen im Weg: den Fußgängern, die sich mit den Radfahrern die Gehwege teilen mussten; den Kunden, denen oftmals der Zugang ins nächste Geschäft verstellt war; und sogar den Radfahrern, wenn sie auf der Suche nach ihrem eigenen Rad waren.

Vor allem aber konnte der Berliner Platz nicht umgestaltet werden
- zu einem attraktiven Stadtentree für Besucher und Münsteraner
- zu einer Drehscheibe für den Umweltverbund Bus-Rad-Bahn, die vor allem Pendler vom PKW unabhängig macht.
Der Bau einer unterirdischen Radstation drängte sich auf.

Bilanz kann sich sehen lassen

Die Entscheidung war richtig: Bereits 1 Jahr nach ihrer Eröffnung war die Radstation schon zu über 80 Prozent ausgelastet. Täglich wird sie von etwa 2900 Dauerkarten-Nutzern und 100 bis 400 Tagesparkern (je nach Jahreszeit und Wetter) frequentiert (Stand: Januar 2001).

Der Bau der Radstation war auf 15 Mio. DM veranschlagt – realisiert wurde er mit 13 Mio. DM. Diese Kosten wurden zu mehr als 50 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen getragen; der Rest kam von sogenannten „Ablösebeträgen für Kfz-Stellplätze“.

Die Erweiterung der Station durch den Umbau des angrenzenden Fußgängertunnels kostete nochmals 1,5 Mio. DM. Auch hier förderte das Land mit erheblichen Zuschüssen; auf Münster entfiel ein Kostenanteil von nur etwa 30 Prozent, der ebenfalls aus „Ablösebeträgen“ finanziert wurde. Das heißt: Für die Radstation musste keine einzige Mark aus dem städtischen Steursäckel entnommen werden.


Planer, Betreiber, Pächter

Konzeption und Planung lagen bei der Stadt Münster. Sie beauftragte die WBI (Westfälische Bauindustrie GmbH) mit dem Bau und Betrieb. Im Auftrag der WBI sorgt ein Pächter für die Bewachung und den Service.
Lageplan
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