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10.11.2014

Münster knackt die 300 000-Einwohner-Marke

Oberbürgermeister Markus Lewe begrüßt 300 000. Münsteranerin / Stadt bleibt auf Wachstumskurs

Münster (SMS) Es ist geschafft: Münster hat die 300 000-Einwohner-Marke geknackt. Oberbürgermeister Markus Lewe hieß am Montagmorgen (10. November) Stefanie Luik als 300 000. Münsteranerin willkommen. Die 23-jährige Studentin der Erziehungswissenschaften ist von Reutlingen nach Münster gezogen. Ihre Anmeldung im Bürgerbüro Mitte war eine Punktlandung, über die sich der Oberbürgermeister besonders freut: "Die 300 000 markiert eine wichtige Etappe in der Stadtentwicklung und wirft ein Schlaglicht auf die Attraktivität unserer Stadt. Münster segelt auf Wachstumskurs - gegen den Trend im Land."

Schritt für Schritt ging es in den vergangenen Monaten voran. Ende 2013 kratzte die Stadt erstmals an der 300 000-Einwohner-Marke. Die Bevölkerungszahl war im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent und damit um 1982 Personen gestiegen. Im Dezember waren 298 518 Menschen mit ihrem Haupt- oder Nebenwohnsitz in Münster gemeldet.

Gründe nach Münster zu ziehen, gibt es viele. Die Hochschulen, ein gesunder Arbeitsmarkt mit guten Beschäftigungsmöglichkeiten und die hohe Lebensqualität in der Stadt gehören sicherlich dazu. Die Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen macht knapp 20 Prozent der münsterschen Bevölkerung aus, ein Wert, der eindrucksvoll die Sogkraft der Hochschulen unterstreicht. Sie machen Münster zu einer jungen und internationalen Stadt. Aber auch für viele Arbeitgeber ist Münster ein attraktiver Standort. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Münster ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen (Ende 2003: 128 363, Ende 2013: 152 589).

"In einer Zeit, in der sich viele Städte und Regionen auf sinkende Einwohnerzahlen einstellen, ist es schon etwas Besonderes, die Zukunft einer wachsenden Stadt gestalten zu dürfen", sagt Oberbürgermeister Lewe und verweist im gleichen Atemzug auf die besondere Verantwortung, die sich daraus für künftige Weichenstellungen ergibt. "Wir müssen in die wachsende Stadt investieren, wir müssen vor allem auch die Voraussetzungen für bezahlbaren Wohnraum schaffen. Darum haben wir das Programm der sozialen Bodennutzung und das Baulandprogramm 2020 auf den Weg gebracht."

Ende 1945, als Münster nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche lag, lebten nur noch rund 76 000 Menschen in der Stadt. Zu Beginn des Krieges 1939 waren es rund 143 000 gewesen. Nach zehn Jahren Wiederaufbau kletterte die Einwohnerzahl 1955 wieder auf rund 152 000.

Den größten Zuwachs an Einwohnern und Fläche auf einen Schlag brachte Münster die kommunale Neugliederung 1975. Mit der Gebietsreform gaben Albachten, Amelsbüren, Angelmodde, Handorf, Hiltrup, Nienberge, Roxel, St. Mauritz und Wolbeck ihre Selbstständigkeit auf und wurden in das Stadtgebiet eingegliedert. Die Einwohnerzahl stieg von 200 448 auf 262 567, die Fläche vervierfachte sich von rund 74 Quadratkilometer auf rund 302 Quadratkilometer. Münster ist seither flächenmäßig nach Köln die zweitgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen.

Die aktuelle "Kleinräumige Bevölkerungsprognose", die die Stadt im September vorstellte, geht davon aus, dass Münster 2020 die Schwelle von 310 000 Einwohnerinnen und Einwohner überschreitet. Das Wachstum ergibt sich in erster Linie aus dem Wanderungsüberschuss (80 Prozent). Das heißt, in den nächsten Jahren bleibt die Zahl der Menschen, die nach Münster kommen, deutlich höher als die Zahl derjenigen, die Münster verlassen. 2013 standen 18 772 Fortzügen 21 450 Zuzüge gegenüber, was einen Wanderungsüberschuss von 2678 ergab. Die Prognose geht davon aus, dass die Studierendenzahlen bis 2020 auf einem relativ hohen Niveau bleiben.

Münster darf sich aber auch über einen Geburtenüberschuss freuen. 2013 wurden 2850 Babys geboren, 2484 Menschen starben. Damit gehört Münster zu den wenigen Großstädten in Nordrhein-Westfalen, die trotz des demografischen Wandels noch einen Geburtenüberschuss verzeichnen.

Ausführliche Informationen zur Bevölkerungsstatistik und zur Bevölkerungsprognose stellt das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung im Internet unter www.muenster.de/stadt/stadtplanung bereit.

Foto: Oberbürgermeister Markus Lewe freut sich über die 300 000. Münsteranerin. Stefanie Luik kam am Montagmorgen ins Bürgerbüro Mitte. Foto: Presseamt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

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