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07.05.2013

Die Stadt wird zum Campus

Stadt, Uni und FH zeigen, was "Münsters Wissen schafft" / Open-Air-Hörsaal, Suppenlesung und Wissensbar: Neues Veranstaltungsformat "Schlauraum" macht Wissenschaft erlebbar

Münster (SMS) Die Stadt, die Westfälische Wilhelms-Universität und die Fachhochschule Münster bringen die Wissenschaft mit ihren spannenden Facetten mitten in die Stadtgesellschaft und machen sie für Bürger und Besucher erlebbar. Mit dem gemeinsamen Nenner "Münsters Wissen schafft" sind rund 50 Aktionen, Ausstellungen, Führungen und Vorträge vorgesehen, vom Open-Air-Hörsaal bis zum Science Slam. Höhepunkt ist das neue Veranstaltungsformat "Schlauraum". Vom 7. bis 16. Juni wird es die Stadt zum Campus machen. Flankiert wird "Schlauraum" von Münster-Originalen wie "Alternativ - Wissen erleben", Expedition Münsterland, dem Hochschultag oder den "Neuen Wänden". Hinzu kommen Aktionstage und Ausstellungen.

Die Wissenschaft ist die wichtigste Zukunftsressource der Stadt. Mit neun Hochschulen, mehr als 50 000 Studierenden, dem Universitätsklinikum und international renommierten Forschungseinrichtungen ist sie ein wichtiger Motor der Stadtentwicklung, getragen und gestaltet von einer Allianz aus Stadt, Hochschulen und Wirtschaft. Der Erfolg dieser Zusammenarbeit wurde 2012 ausgezeichnet. Mit dem Konzept "Münsters Wissen schafft" und "Münsters Originale" ist die Stadt Preisträgerin im vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft initiierten Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft - Finale".

Das Programm setzt auf eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. Bewährt sind "Münsters Originale" - Veranstaltungsformate, die Akteure aus der Kultur, den Medien und den Hochschulen erfunden und entwickelt haben. Sie prägen die Wissenschaftsstadt, sind stark nachgefragt und werden zum Teil bereits von anderen Städten kopiert. Zu ihnen gehören unter anderem "Alternativ - Wissen erleben", der Hochschultag, die "Dialoge zum Frieden" oder die "Neuen Wände". Mit stadtweiten Plakatkampagnen und dem Label des Stifterverbandes "Ausgezeichnetes Projekt" erfahren Münsters Originale 2013 eine besondere Wertschätzung und sollen noch stärker im Stadtleben sichtbar werden.

Als neues Projekt kommt der "Schlauraum" vom 7. bis 16. Juni hinzu. Der Höhepunkt von "Münsters Wissen schafft" wird das Zusammenspiel von Wissenschaft und Lebensart hautnah erlebbar machen: zum Beispiel mit dem Open-Air-Hörsaal auf der Stubengasse. Hier ist jedermann eingeladen, den Einkaufsbummel für einen interessanten Vortrag zu unterbrechen oder bei einer Suppenlesung in der Mittagspause mit dabei zu sein. Rund 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bestreiten den Vorlesungs-Stundenplan.

Abends wird die Wissensbar im Geomuseum zum neuen Anlaufpunkt: mit Lounge-Atmosphäre, Musik und Lesungen. Zudem zeigt das Münster-Modell hier in komprimierter Form die Wissensorte in der Stadt. An Wissenschaftsstationen wird die Wissenschaftsstadt hörbar. Für die Hörstationen haben Studierende des Campusradios RadioQ nach dem Motto "Wussten Sie schon?" Skurriles, Erstaunliches und Unterhaltsames zusammengetragen.

An wie vielen Orten Wissenschaft in Münster stattfindet, zeigen Markierungen der Wissenschaftsorte in Münster. Einige sind bekannt, von anderen ahnt man nichts. Die Markierungen machen Institute, Seminare oder Forschungseinrichtungen für Passanten kenntlich und die Wissenschaft im Stadtbild sichtbar. Weiter bietet "Schlauraum" Führungen zu Orten der Wissenschaft; sie lotsen zu den Wissensspeichern der Stadt, in Archive, Gärten oder Bibliotheken. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz, wenn die Kopfhörerparty ("Kopfmusik für den Bauch") auf den Platz des Westfälischen Friedens im Rathausinnenhof einlädt.

Neben Münsters Originalen und "Schlauraum" finden viele weitere Einzelveranstaltungen, Ausstellungen und Aktionstage unter dem Dach von "Münsters Wissen schafft" statt. Beispiele sind die Ausstellung "Blick ins Herz", aktuell zu sehen in den Münster-Arkaden, der Tag der offenen Tür im CenTech, der Welthypertonietag im Rathaus oder die Ausstellung "Kontinuum - Dialoge zwischen Kunst und Wissenschaft" im Hawerkamp.
Alle Informationen zu "Münsters Wissen schafft" bietet die Plattform www.muensters-wissen-schafft.de. Sie enthält den Jahreskalender mit Hinweisen zu den Veranstaltungen, Hintergründen und Aktuellem über die Wissenschaftsstadt Münster.

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An "Münsters Wissen schafft" sind viele beteiligt. - Foto: Presseamt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

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