Stadt Münster - Partnerstädte: Rjasan: Partnerschaft

muenster.de: Zur Startseite  Münster in Westfalen

Zu Besuch bei Freunden - eine Rundreise durch Münsters Partnerstädte

Kontakt:

Amt des Rates und des Oberbürgermeisters
Team für Auslandsbeziehungen
Stadthaus 1, Klemensstr. 10
48143 Münster



Veranstaltungskalender:

Partnerstadt Rjasan

Partnerschaft mit Münster

Tanzaufführung in Rjasan

Es war ein langer Weg, bis die Städtepartnerschaft zwischen Rjasan und Münster zustande kam. Die ersten Kontakte gehen auf den Anfang der 80er Jahre zurück, doch erst mit dem politischen Umbruch im ehemaligen Ostblock kam Schwung in die Bemühungen, so dass die Partnerschaft 1989 endlich besiegelt werden konnte.
Die Beziehungen stehen vor allem im Zeichen der humanitären Hilfe. Die Menschen in Münster organisieren regelmäßig Hilfsaktionen, durch die in Rjasan schon etliche Projekt realisiert werden konnten. So entstand dort 1991 ein soziales Zentrum mit Großküche, Café, Kleiderkammer und einer Apotheke mit ärztlicher Versorgung. Behinderte und alte Menschen werden durch Pflegedienste oder Essen auf Rädern über das Zentrum versorgt. Immer wieder starten Pakettransporte mit Kleidung und Dingen des täglichen Lebens nach Rjasan. Es gibt aber auch zahlreiche Kontakte in Kunst und Musik, in der Medizin, zwischen Banken und den Stadtverwaltungen, Praktika sind hier an der Tagesordnung.

Von Partnerstadt zu Partnerstadt

Wie es bei Städten mit einer langen Geschichte oft ist - in Münster und Rjasan spiegelt das Stadtbild die verschiedenen historischen Phasen wider. Der Reiz bei einer vergleichenden Städtetour liegt in den sprachlichen, kulturellen und architektonischen Unterschieden. Auch Rjasan ist eine große Verwaltungsmetropole und Universitätsstadt. Doch während in Münster der Dienstleistungssektor dominiert, ist der Arbeitsmarkt in der russischen Partnerstadt geprägt durch die Industrie (Maschinen, Eisen, Chemie). Ein Zeichen der raschen industriellen Entwicklung Rjasans ist die Einwohnerzahl, die von rund 100.000 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs bis heute auf 532.000 angewachsen ist, Tendenz: steigend.