Stadt Münster: Homepage des Stadtmuseums

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Serviceinformationen

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
museum
@stadt-muenster.de

Öffnungszeiten:
dienstags - freitags
10-18 Uhr,
samstags, sonn- und feiertags 11-18 Uhr,
montags geschlossen,
besondere Öffnungszeiten in Haus Rüschhaus und dem Zwinger

Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen werden unter Aktuell bekannt gegeben.

Rollstuhlgerechte Einrichtung

Der Eintritt ist frei.

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Seiteninhalt

Haus Rüschhaus

Ansicht von der Hofseite

Eine Besichtigung der Innenräume (nicht barrierefrei) ist nur im Rahmen einer Führung möglich, der Garten ist jederzeit zugänglich. Bitte melden Sie Ihre Führung direkt in Haus Rüschhaus an.

Führungen (montags geschlossen):
1. März bis 31. März: Führungen nach Vereinbarung

1. April bis 30. April: 11 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr

1. Mai bis 1. November: 10 bis 17 Uhr stündlich zur vollen Stunde, ausgenommen 13 Uhr

2. November bis 14. Dezember: Führungen nach Vereinbarung

Sonderöffnungszeiten an Feiertagen werden rechtzeitig unter Aktuell und in der Tagespresse bekanntgegeben.

Kosten: 5 Euro/ermäßigt 2,50 Euro, Gruppen ab 20 Personen 4,50 Euro, mindestens jedoch 45,00 Euro; Sonderführungen mindestens 45,00 Euro

Ermäßigtes Führungsentgelt erhalten: Schülerinnen und Schüler, Studierende, Arbeitslose, Münster-Pass-Inhaber/innen, Personen mit Schwerbehindertenausweis ab GbB 50
Vom Führungsentgelt befreit sind: Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres in Begleitung eines Erziehungsberechtigten, Begleitpersonen von Menschen mit Schwerbehindertenausweis Merkzeichen B

Kontakt:
Haus Rüschhaus, Am Rüschhaus 81, 48161 Münster
Tel. 0 25 33/13 17 (Anrufbeantworter)
Mail: rueschhaus@stadt-muenster.de

Anfahrt:
Bus: ab Hbf Münster Linie 5 Richtung Nienberge, Haltestelle Haus Rüschhaus
Pkw: B 54 Richtung Steinfurt, ab Ausfahrt Münster-Nienberge/Havixbeck ausgeschildert

Haus Rüschhaus ist zugleich Kleinod spätbarocker Architektur und Stätte der Erinnerung an die bekannteste deutsche Dichterin des 19. Jahrhunderts, Annette von Droste-Hülshoff. Der westfälische Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun (1695-1773) erbaute von 1745 bis 1749 auf einer alten Gräftenhofanlage Haus Rüschhaus als seinen eigenen Landsitz. Für die Gestaltung des Hauses vereinigte er innen wie außen geschickt Merkmale bäuerlicher und repräsentativer, herrschaftlicher Architektur. Der vorhandenen Gräfteninsel gab er eine klar umrissene, gleichmäßige Form und legte einen dem damaligen Stil entsprechend symmetrisch gegliederten Nutz- und Ziergarten an.

Annette von Droste-Hülshoff wurde 1797 auf Haus Hülshoff geboren. Der Vater der Dichterin kaufte im Jahr 1825 das nahe bei Hülshoff gelegene Rüschhaus. Annette von Droste-Hülshoff lebte und arbeitete dort von 1826 bis 1846. Sie starb 1848 auf der Meersburg am Bodensee. Ihr Wohn- und Arbeitszimmer im Rüschhaus, von ihr "Schneckenhäuschen" genannt, ist erhalten.

1979 erwarben die Stadt Münster und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe gemeinsam das Rüschhaus.