Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
museum
@stadt-muenster.de
Öffnungszeiten:
dienstags - freitags
10-18 Uhr,
samstags, sonn- und feiertags 11-18 Uhr,
montags geschlossen,
besondere Öffnungszeiten in Haus Rüschhaus und dem Zwinger
Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen werden unter Aktuell bekannt gegeben.
Rollstuhlgerechte Einrichtung
Der Eintritt ist frei.
Anschaulicher Ausdruck dieser Blütezeit sind etwa die Stiftung von neuen Armenhäusern, die Errichtung von Klöstern sowie von stattlichen öffentlichen und privaten Gebäuden und nicht zuletzt der am Ende des 16. Jahrhunderts beginnende umfangreiche Ausbau der Befestigungsanlagen der Stadt, der seit dem Ausbruch des 30jährigen Krieges 1618 immer weiter vorangetrieben wurde.
Vor allem aufgrund dieser starken Befestigung blieb Münster im Gegensatz zu vielen anderen Städten die Eroberung und Plünderung während des Krieges erspart. Die Verschonung von jeglicher Kriegszerstörung war sicherlich eine Voraussetzung dafür, dass Münster neben Osnabrück als Tagungsort für den ersten europäischen Friedenskongress ausgewählt wurde. Nach fünfjährigen Verhandlungen wurde 1648 im Rathaus zunächst der Spanisch-Niederländische Frieden unterzeichnet, einige Monate später folgte der Westfälische Frieden, der den 30jährigen Krieg beendete.
Während der Friedensverhandlungen hatte Münster einen Höhepunkt städtischer Unabhängigkeit erreicht, den die Stadt auch über den Friedensschluss hinaus bewahren wollte. Der Konflikt mit dem fürstbischöflichen Landesherrn war vorgezeichnet.