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Warum Münster?

Umweltbewusst leben

Deutsche Fahrradhauptstadt


Münster hat für den Radverkehr viele vorbildliche Lösungen entwickelt. So kommen in einer eigenen Schleuse Radler sicher auch über größere Kreuzungen.
(Foto: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Stadt Münster)

Mit dem integrativen Gesamtverkehrskonzept "münster.mobil – Modellstadt für stadtgerechte Mobilität" hat die Stadt in Kooperation mit den Verkehrsbetrieben ein innovatives Konzept zur stadt- und umweltverträglichen Steuerung des Verkehrs entwickelt. Es vereint Mobilitätsberatung, Mobilitätsservice und Mobilitätsmanagement, wobei die Verkehrsangebote vom Pkw über Bahn, Bus und Rad bis zum Fußgänger übergreifend und in ihrer Gesamtheit gefördert werden.
Und diese integrierte Planungskonzeption geht auf: Rund 60 % der Münsteraner bewegen sich im Umweltverbund, also mit Bahn, Bus, Rad und zu Fuß. Insbesondere im Radverkehr ist Münster Vorreiter; der Anteil des Radverkehrs liegt bei 35 % im gesamten Wegeaufkommen. Fahrräder prägen nicht nur das Stadtbild, sondern haben Münster auch zur Fahrradhauptstadt Deutschlands werden lassen; eine Tatsache, die nicht zuletzt in einer offensiv angelegten Radförderung begründet ist.


Münsters Radstation vor dem Hauptbahnhof bietet Platz für 3500 Fahrräder, Waschanlage und Werkstatt inklusive.
(Foto: Joachim Busch)

Über Jahrzehnte wurden in Münster vorbildliche Lösungen für den Radverkehr entwickelt, die zum Teil bereits in der bundesweiten Verkehrsgesetzgebung Berücksichtigung gefunden haben. Beispielsweise können Radler in Gegenrichtung durch Einbahnstraßen fahren, dank eigener Ampeln und "Radschleusen" sicher auch große Kreuzungen queren und an Bike-and-Ride-Stationen direkt auf Bahn und Bus umsteigen. Die Fahrradinfrastruktur ist beeindruckend: 25 Radschleusen, sieben Umweltspuren für Bus und Rad, neun Fahrradstraßen, eine stadtweite Radwegweisung und schließlich Deutschlands größte Radstation, eine Fahrradtiefgarage am Hauptbahnhof mit 3.500 Stellplätzen.



Auto, Rad, Bus und Zug - die Münsteraner kombinieren geschickt die verschiedenen Verkehrsmittel. Die Voraussetzung dazu wurde mit dem Bau von Mobilstationen geschaffen.
(Foto: Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Stadt Münster)

Auch Bus- und Bahnfahren ist in Münster attraktiv. So gibt es neben dem Hauptbahnhof als zentralem Knotenpunkt im Fern- und Regionalverkehr noch sechs Vorortbahnhöfe, zwei weitere stehen zur Reaktivierung an. Dem Busverkehr stehen u. a. 33 Busspuren mit einer Gesamtlänge von zehn Kilometern, freie Fahrt über Ampelvorrangschaltungen, moderne Haltestellen mit dynamischer Fahrgastinformation und fahrplanmäßig abgestimmte Bus-Bahn- und Bus-Bus-Verknüpfungspunkte zur Verfügung.



© Stadt Münster, 2006