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Warum Münster?

Historisches Erbe gestalten

Stadterweiterung: 1960er-Jahre


Der Hamannplatz in Coerde: Nach 30 Jahren wird das in die Jahre gekommene Zentrum des einst "neuen" Stadtteils jetzt grundlegend erneuert.
(Foto: Amt für Grünflächen und Umweltschutz, Stadt Münster)

Das unverwechselbare Stadtbild der Altstadt findet seine Entsprechung in der harmonischen Einbettung der Stadt in die historisch gewachsene Parklandschaft des Münsterlandes. Stadterweiterungen seit den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten im Bewusstsein dieser Qualität deshalb immer mit klarer Stufung zwischen Kernstadt, den Stadtteilen und dem Freiraum.

Besonderen Wert legte Münster darauf, dass der von Südwesten her bis an die Altstadt heranreichende Grünzug des Aatals aufgewertet wurde. Weil der feuchte Untergrund eine Bebauung nicht zuließ, wurde dort bereits nach dem 1. Weltkrieg der Aasee angelegt. Inzwischen ist die Frischluftschneise Aatal zu einem attraktiven Naherholungsgebiet weiterentwickelt worden.

Zur Erhaltung des unverwechselbaren Stadtbildes wird in Münster eine Stadtbaukultur gepflegt, die zur bestmöglichen Qualität verpflichtet. Die Stadt ringt beständig – gemeinsam mit Fachleuten, Bürgerinnen und Bürgern – um gute städtebauliche und architektonische Lösungen. Die Einrichtung eines "Beirates für Stadtgestaltung" sowie über 200 städtebauliche Wettbewerbe seit den 1960er-Jahren sind Beweis für den behutsamen Umgang mit unserer Stadt und zugleich Ausdruck einer stetigen Weiterentwicklung.


© Stadt Münster, 2006