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Warum Münster?

Landschaft verbessern

Die Landschaftspläne


Das Europareservat Rieselfelder aus der Vogelperspektive: Wo früher Münsters Abwasser gereinigt wurde, legen heute Wat- und Wasservögel bei ihren Flügen über die Kontinente eine Pause ein.
(Foto: Vermessung- und Katasteramt, Stadt Münster)

Ein wichtiges Werkzeug für den Schutz und die Entwicklung von Natur und Landschaft stellen die Landschaftspläne dar. Sie stellen ökologisch wertvolle Gebiete unter Schutz und treffen u. a. Aussagen zur Aufwertung des Landschaftsbildes sowie zur Optimierung des Biotopverbundes und der Biodiversität, z. B. durch Anpflanzungen, durch die Anlage von Gewässern sowie durch die ökologische Optimierung von Fließgewässern. Mit vier Landschaftsplänen wird der gesamte nicht bebaute Teil Münsters abgedeckt, also etwa drei Viertel des Stadtgebietes. Ihr Leitbild ist die historisch gewachsene Münsterländische Parklandschaft mit kleinräumigen Nutzungswechseln zwischen Ackerland, Grünland, Obstwiesen, Wald und Hecken.

Beispielhaft konnte mit einem Landschaftsplan im Norden der Stadt das international bedeutsame Vogelschutzgebiet "Rieselfelder" gesichert werden. 228 ha des Europareservats, das nach der "Ramsaer Konvention" gemeldet ist, sind als Rast- und Mauserplatz für Wat- und Wasservögel unter Schutz gestellt. Weitere 126 ha dienen der Forschung, der Besucherlenkung sowie der Entwicklung der ökologischen Diversität.

Schutzgebiete im Verhältnis zum Stadtgebiet

  • Stadtgebiet insgesamt: 30.200 ha (100 %)
  • Landschaftsschutzgebiete: 9.800 ha (32,5 %)
  • Naturschutzgebiete und geschützte Landschaftsbestandteile: 960 ha (3,2 %)
  • Schutzgebiete nach europäischer Richtlinie (FFH und Vogelschutzgebiete): 1.700 ha (5,7 %)
  • Fließgewässer 230 km
  • Neuentwicklung von Hecken und Wallhecken 75 km


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