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sozialpalast: Das Berliner Prinzip im Kinosaal
Das Berliner Prinzip: Ein Zimmer, eine ebene Bühne, ein paar Stühle oder der bloße Fußboden, kaum Platz, egal!
Meist ohne Eintritt, etwas Bierverkauf im kleinen Rahmen, auf alle Fälle keine umständliche Genehmigung vom Amt und schon geht es los: Wohnzimmerkonzerte gibt es eigentlich ständig und überall in Berlin. Wo viele Musikleute sich sammeln, braucht es viele Auftrittsorte. Und weil nicht alle auf die große Bühne kommen, wollen viele kleine Bühnen organisiert werden. Und manchen zieht es vom großen Auftritt auch schon mal zurück ins Kleine.
Dieses kleine Stück Berlin wird an zwei Abenden in der Kopenhagener Str. 24 in Prenzlauer Berg stattfinden. Nur sitzt das Publikum nicht im Musikzimmer auf dem Fußboden, sondern zeitgleich in Kinosesseln im Münsteraner Programmkino CINEMA. Dorthin wird via Video Livestream auf Kinoleinwand übertragen.
Desiree Klaeukens öffnet das Musikzimmer und lädt Musikfreunde und -freundinnen zum Musizieren ein. An zwei Freitagen im März immer ab 22.30 Uhr. Allesamt LiedermacherInnen mit ganz bewusst ausgeprägter Songlyrik, bei der es für alle stets ums Eingemachte geht. Und: fast immer deutschsprachig. Hierin liegt nebenbei erwähnt der musikalische Schwerpunkt beider Abende.
Übrigens: Den Musikern in Berlin steht eine Audioverbindung aus dem Kinosaal zur Verfügung; soviel dann doch...
Freitag, 18. März 2011, 22.30 Uhr, mit Francesco Wilking und Olli Schulz
Freitag, 25. März 2011, 22.30 Uhr, mit Illute und Moritz Krämer
Cinema
Eintritt: 7,20 Euro, ermäßigt 5,70 Euro
Kombiticket für beide Abende: 10,80 Euro, ermäßigt 8,60 Euro


