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Schauraum - Das Fest der Museen und Galerien

Nacht der Museen und Galerien

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Münster feiert einmal im Jahr seine facettenreiche Museums- und Galerienlandschaft. Jedes Jahr am ersten Samstag im September öffnen Museen, Galerien und andere Ausstellungsorte von 16 bis 24 Uhr ihre Pforten zur "Nacht der Museen und Galerien". Regelmäßig werden Sonderprogramme geboten, die in dieser Form und Dichte nur beim "Schauraum" zu erleben sind.

Münsters Museumslandschaft

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Münster ist mit seinen Museen der unterschiedlichsten Träger eine vielseitige und abwechslungsreiche Museumsstadt. Nicht nur die Museen, die von der "öffentlichen Hand" getragen werden, prägen diese Museumslandschaft. Vielmehr zeichnet das Engagement von halböffentlichen Institutionen, zahlreichen Vereinen und der Industrie den Standort aus, die so anspruchsvolle Häuser wie das Graphikmuseum Pablo Picasso Münster oder das Museum für Lackkunst betreiben. Genauso vielschichtig wie die Trägerlandschaft in Münster sind die Themen, denen sich die Museen widmen. Ihr Spektrum reicht von der alten bis zur zeitgenössischen Kunst, von der Kultur- über die Natur- bis zur politischen Geschichte.

Diese Museen und Ausstellungsorte beteiligen sich regelmäßig an "Schauraum - das Fest der Museen und Galerien":

Archäologisches Museum

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1883-84 gegründet wurde der gesamte Museumserstbesitz 1944 Opfer der Kriegseinwirkungen. Nach der Zerstörung konnte seit 1958 erneut ein Sammlungsaufbau beginnen. Zunächst wurden vornehmlich Abgüsse, in der Folge verstärkt auch Orginalwerke der klassischen Antike erworben. Bereichert wird die Sammlung durch die Überstellung des Skulpturenzyklus vom Zeustempel zu Olympia in Abgüssen durch die Stadt Essen sowie griechische, ägyptische und frühgriechische Werke aus verschiedenen Sammlungen.

Bibelmuseum

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Das Museum zeigt die Geschichte der Bibel von handschrifltichen Anfängen bis heuten an Originalen. Schwerpunkt sind das griechische Neue Testament in seiner handschriftlichen Überlieferung und in den Drucken vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Handschriften und Drucke der lateinischen Bibel, die deutsche Bibel (Lutherübersetzung), Bibelübersetzungen, Bibelillustrationen und der originalgetreue Nachbau der Gutenbergpresse.

Domkammer

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Mit ihren einzigartigen Schätzen der Goldschmiedekunst und der Textilkunst ist die Domkammer in Münster eine der bedeutendsten Schatzkammern Europas. Von kostbaren Reliquiaren des 11. Jahrhunderts über wertvolle liturgische Geräte und Paramente des Mittelalters, der Renaissance und des Barock spannt sich der Bogen bis ins 20. Jahrhundert, wobei die mittelalterlichen Kostbarkeiten den Schwerpunkt bilden. In drei Geschossen werden 700 Werke aller künstlerischen Gattungen gezeigt, die die Liturgie und Kunstgeschichte der Kathedrale St. Paulus zu Münster veranschaulichen. Der Eingang befindet sich am Nordflügel des Domkreuzganges.

Förderverein Aktuelle Kunst

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Seit 1994 besteht dieser nicht kommerzieller Ausstellungsort. Seit 1999 zeigt er sein Ausstellungsprogramm im Atelier- und Ausstellungshaus in der Fresnostraße. Unterschiedliche Künstler und Kunsthistoriker konzipieren jedes Jahr eine Ausstellungsreihe zeitgenössischer Positionen. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei, junger Kunst eine lebendiges, institutuionsunabhängiges Forum, eine Plattform und einen interessanten Raum für neue Ideen zu bieten. Sonderveranstaltungen wie Buchvorstellungen, Lesungen und Musikevents ergänzen das Ausstellungsprogramm.

Geomuseum

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Das Museum ist bis zum Winter 08/09 geschlossen und wird umgebaut, um das Mineralogische Museum zu integrieren.
Der Fossilbestimmungs-Service läuft aber weiter. Alle anderen Angebote (Führungen, Museumspädagogik, Feiern, Shop) ruhen jedoch bis auf Weiteres.

Geschichtsort Villa ten Hompel

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Industriellen-Residenz, Polizeizentrale im 3. Reich, Wiedergutmachungsbehöre, Museum und Begegnungsstätte - die Villa ten Hompel bietet in ihrer neuen Funktion in authentischer Umgebung die Möglichkeit, sich mit Polizei- und Verwaltungshandeln im 20. Jahrhundert auseinander zu setzen. Moderne Technik, eine multimediale Ausstattung und angemessene Räumlichkeiten sind der Rahmen für historische, pädagogische und kommunikate Angebote.

Graphikmuseum Pablo Picasso

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Das Graphikmuseum Pablo Picasso Münster ist das erste und bisher einzige Picasso-Museum Deutschlands. Mit seinen über 800 Lithografien Picassos verfügt es über eine in ihrer Geschlossenheit weltweit einmalige Sammlung. Auf rund 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche widmen sich Sonderausstellungen mit Exponaten aus den eigenen Beständen aber auch aus bedeutenden anderen Museen und Sammlungen nicht nur dem Leben und Werk Picassos, sondern auch dem seiner Künstlerfreunde und Zeitgenossen.

Heimatmuseum Kinderhaus

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Das Heimatmuseum befindet sich in einem denkmalgeschützten Haus, das in den Jahren 1662-1670 erbaut wurde. Auf 200 qm werden dei Vor- und Frühgeschichte des Münsterschen Nordens, die mittelalterliche Geschichte mit der Gründung der Leprosenstation der Stadt Münster an diesem Ort und die Kinderhauser Kirchengeschichte dargestellt. Eine original erhaltene Wohnküche und ein altes Schulzimmer ergänzen die Ausstellung vieler Exponate alte Handewerskunst.

Karnevalsmuseum

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Neu renovierte Räumlichkeiten in einem alten Bauernhof beherbergen das erste Westfälisch-Rheinische Karnevalsmuseum.In der Ausstellung der Karnevalsgesellschaft Paohlbürger zur "fünften Jahreszeit" sind Uniformen, Orden, Maksen, Bilder und Orden zu sehen.

Kunsthalle Münster

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Auf über 1000 qm steht hier die Präsentation zeitgenössischer bildender Kunst im Mittelpunkt. Zentraler Baustein für das Ausstellungsprogramm sind die Entdeckung und Entwicklung experimenteller Tendenzen in der zeitgenössischen bildenden Kunst. Mit vier bis sechs Ausstellungen pro Jahr und zahlreichen Diskussionsveranstaltungen und Künstlergesprächen hat sich die Kunsthalle Münster zu einem überregional beachteten Laboratorium und Forum für zeitgenössische Kunst entwickelt.

Kunsthaus Kannen

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Das Kunsthaus Kannen ist in den Klinikkomplex des Alexianer Krankenhauses, einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, eingegliedert. Das im Grünen gelegene Museum vereint Ausstellungssaal, Ateliers und Archiv unter einem Dach. Aus der seit 1984 entstandenen Sammlung von über 5000 Werken werden regelmäßig Bilder und Objekte gezeigt. Neben den Arbeiten aus dem eigenen Haus präsentieren die ständig wechselnden Ausstellungen Künstler und ihr Schaffen aus ganz Europa. Sie behandeln die Themen Kunst und Psychiatrie, Art Brut und Outsider Art.

Lepramuseum

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Im einzigen Lepramuseums Deutschlands macht der Besucher Bekanntschaft mit einer der ältesten und furchtbarsten Krankheiten der Welt.Aussatz, wie Martin Luther das griechische Wort Lepra in der Bibel übersetzte ist ein sprechender Ausdruck, denn die Diagnose Aussatz brachte den Betroffenen zwar nicht den physischen, aber den sozialen Tod. Die von der Lepra Befallenen mussten die menschliche Gemeinschaft verlassen. Anders, als dass man Aussätzige aussetzte, wusste sich die Gesellschaft der Gesunden nicht zu helfen. Die Geschichte, Verbreitung und Bekämpfung der Lepra ist Inhalt des Museums.

LWL-Museum für Kunst und Kultur

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Das Museum ist eines der großen kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Deutschlands. Es bietet in seinen Sammlungen Einblicke in 1000 Jahre abendländischer Kultur vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Neben der älteren Kunst ist ein weiterer Schwerpunkt die Moderne Galerie mit einem umfangreichen Gemäldebestand vom deutschen Impressionismus, dem Expressionismus über die Bauhauszeit und die Kunst der fünfziger Jahre bis zur internationalen Avantgarde.

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur ist aufgrund des Neubaus zur Zeit geschlossen und ab dem 20. September 2014 wieder geöffnet.

Museum für Lackkunst

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Lack ist ein faszinierender Werkstoff. Denn er vereinigt in sich zwei sehr unterschiedliche Eigenschaften: Er verleiht seinen Objekten Schutz und zugleich Schönheit. Das Museum für Lackkunst zeichnet die spannende Geschichte dieses Werkstoffs nach, die in China bereits im 6./5. Jahrtausend vor Christus ihren Anfang nahm. Und das Museum dokumentiert die Verbindungen, die der Werkstoff Lack mit seinen ästhetischen Qualitäten zwischen unterschiedlichen Kontinenten und Kulturen schuf. Mehr noch: wie scheinbar gegensätzliche Welten voneinander profitierten und sich gegenseitig inspirierten.

Stadtmuseum

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Das Kernstück des Museums ist die Schausammlung im ersten und zweiten Obergeschoss, die einen Überblick über die münsterische Stadtgeschichte bietet. In zahlreichen Sonderausstellungen werden dem Publikum zudem spezielle Themen und Aspekte der Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt vorgestellt.

Westfälischer Kunstverein

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1831 gegründet machte sich der Westfälische Kunstverein um den Erhalt altwestfälischer Malerei verdient, die er sammelte und im 19. Jahrhundert dem Landesmuseum zur Verfügung stellte. Nach 1945 entwickelte er sich zu dem zentralen Ort für zeitgenössische Kunst in Münster. Internationale Künstler und Künstlerinnen wie Jeff Wall, Fred Sandback, Alicja Kwade und Simon Denny entwickelten Installationen für den Ausstellungsraum. Veranstaltungen wie Künstlergespräche, Führungen, Filmreihen und Jazzkonzerte sowie Kunstreisen runden das Angebot ab.

Wewerka Pavillon

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1987 war der Pavillon erstmalig auf der documenta 8 in Kassel zu sehen.Schon ein Jahr später wurde dieser Pavillon in Münster aufgebaut. Seinen Standort hat er inmitten der innerstädtischen Parkidylle am Aasee gefunden.Als skulpturaler Solitär einerseits und anregender Dialogpartner andererseits stellt er sich als ein für das Publikum nicht betretbarer Schutzraum für die Kunst ebenso wie eine gläserne Schaubühne dar. In nahezu 20 Jahren hat er sich unter der Regie der Kunstakademie und in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Münster zu einem schwierigen, aber einmaligen Experimentallabor für die Kunst entwickelt.

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