Krieg und dicke Mauern - Münster vor Beginn des Kongresses

  
Stadtansicht Münsters von Südwesten, um 1650 (Ausschnitt - Bildnachweis)

Als sich nach über 20 Jahren Krieg im Reich die europäischen Großmächte daranmachten, Frieden zu schließen, wählten sie für die Verhandlungen die Städte Münster und Osnabrück aus. Die Westfalenmetropole bot sich deswegen an, weil Münster im Dreißigjährigen Krieg kaum Schaden genommen hatte. Nach Vorverhandlungen wurde die Stadt offiziell gefragt, ob sie die Ausrichtung des Kongresses übernehmen wolle. Die Reaktionen von Rat und Bürgerschaft waren positiv - Münster erklärte sich bereit, die Verantwortung für viele Tausend fremde Menschen auf Jahre hinaus zu übernehmen. 1643 erhielt Münster für die Dauer der Verhandlungen den Status einer neutralen Stadt, doch dauerte es insgesamt noch mehrere Jahre, bis die Verhandlungspartner vollständig versammelt waren und der Kongreß beginnen konnte...

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