Als Modellstadtteil ist Berg Fidel ausgesucht worden (Projektdauer zwei Jahre), in dem besonders viele Familien leben, die vielfältige Probleme haben. Im Anschluss soll das Projekt mit den Erfahrungen aus Berg Fidel auf einen anderen Stadtteil übertragen werden.
Seit März 2010 gibt es einen Abschlussbericht, den Sie bei Chris Menke bekommen können. Im Rahmen der 2. Förderphase werden die Familienhebamme und die Ernährungsberatung weiter finanziert.
Der Hintergrund
Übergewicht und Bewegungsmangel nehmen in allen Industrienationen zu - auch in Deutschland. Studien zeigen, dass jedes sechste bis siebte Kind von 3 bis 17 Jahren übergewichtig ist. Bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien, teilweise mit Migrationshintergrund, wird Übergewicht besonders häufig festgestellt. Unausgewogene oder mangelnde Ernährung und eine verzögerte oder unzureichende Entwicklung der motorischen Fähigkeiten können die Lern- und Konzentrationsfähigkeiten der Kinder beeinträchtigen.
Der Wettbewerb
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz startete im Mai 2005 den Wettbewerb "Besser essen. Mehr bewegen.", mit dem Ziel, Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen wirksam vorzubeugen.
In einem zweistufigen Verfahren wurden aus insgesamt rund 450 Bewerbungen 24 Projekte ausgewählt, die eine Förderung über drei Jahre erhalten. Die Stadt Münster gehört mit dem Projekt "Gesund aufwachsen in ...Münster" zu den Gewinnern.
Das Projekt
Aus den Schuleingangsuntersuchungen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes ist erkennbar, dass auch in Münster Kinder aus sozialschwachen Familien und/oder mit Migrationshintergrund Gesundheitsdefizite aufweisen. Daher hat das städtische Gesundheitsamt gemeinsam mit Partnern und zahlreichen Akteuren ein Projekt zur Gesundheitsförderung im Stadtteil entwickelt. Um nicht nur Teilbereiche zu erfassen, wird das Projekt settingübergreifend in Kita, Schule und Familie und Freizeit durchgeführt. Besonders das Setting Familie wird als wesentlicher Faktor für einen langfristigen Erfolg und eine anhaltende Gesundheitsförderung und –vorsorge gesehen.
Die Themen
Im Rahmen des Projektes werden im Stadtteil Maßnahmen zu den Themen
durchgeführt.
Die Projektziele
Dagmar Arnkens-Homann
Tel. 02 51/4 92-53 81
Christine Menke
Tel. 02 51/4 92-53 88
Adresse
Stühmerweg 8
Karim Mashkoori
Tel. 02 51/4 92-54 47
Dr. Dagmar Schwarte
Tel. 02 51/4 92-54 34
Adresse
Stolbergstraße 2a