
Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Häger-Uhlenbrock im Jahr 1909 ist dem Landwirt Heinrich Möller vom Hof Schwersmann zu verdanken. Er hatte als kleiner Junge einen verheerenden Brand auf dem Bauernhof Farwick zum Hagen erlebt. Es ließ ihm keine Ruhe, dass die Bauernschaft Häger-Uhlenbrock keine eigene Brandwehr besaß. Die erste Ausrüstung unserer Kameraden bestand damals aus einer ausrangierten Pumpe, die fast 20 Jahre eingesetzt wurde. Erst nach dem Großbrand 1925 auf dem Hof Reckfort (Wissing) beantragte man eine neue Pumpe. Die erste Motorspritze wurde 1940 angeschafft. Nach dem Krieg, zwischen 1945 und 1955, besaß Häger-Uhlenbrock nur eine Privatspritze, die den Kameraden Ketteler und Weber-Dahlmann gehörte. Lange Jahre war die Ausrüstung der Feuerwehr in der Uhlenbrocker Schule untergebracht. Sie hatte einen besonders hohen Giebel, in dem man die Schläuche gut trocknen konnte. Sie wurde im Volksmund deshalb auch die „Uhlenbrocker Hochschule“ genannt.

Als das Gebäude verkauft worden war, wurden nach einigen Zwischenstationen der Wagen und die Geräte in der Scheune des Kameraden Anton Schleuter untergebracht.
Im Laufe der Zeit wurden die Anforderungen in Bezug auf die Ausbildung und die Ausrüstung immer höher. Nachdem die Ausbildung viele Jahre in der Gaststätte Neumann stattfand, richtete Löschzugführer Anton Hakenes auf seinem Hof einen Ausbildungsraum ein. Im Jahre 1989 wurde das jetzige Gerätehaus errichtet, das den Anforderungen der Zeit mit einer zweckmäßigen Fahrzeughalle und einem schönen Schulungsraum bis heute voll entspricht. Die Freiwillige Feuerwehr hat aber nicht nur eine technische Entwicklung hinter sich. Die vierzehntägigen Übungen und die angebotenen Lehrgänge sorgen für eine ständige Weiterbildung der Kameraden. Seit 1998 besteht unsere Jugendfeuerwehr, die interessierte Jugendliche für die Aufgaben der Feuerwehr begeistern möchte.
Wir sind auch weiterhin bemüht, unserer Verpflichtung nachzukommen: „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr!“

Funkrufname: 13-23-1
Ein Löschfahrzeug zur Menschenrettung, Brandbekämpfung und einfache technische Hilfeleistung.
Zur Beladung gehören unter anderem: 2500 l Wasser, 120 l Schaummittel in Kanistern, 3-teilige Schiebleiter, 4-teilige Steckleiter, 4 Atemschutzgeräte, Motorsäge, Sprungpolster, 5 KV Stromerzeuger, Tauchpumpe, Rettungsrucksack und Krankentrage.

Funkrufname: 13-45-1
Ein Löschfahrzeug zur Menschenrettung, Brandbekämpfung, einfache technische Hilfeleistung und Wasserförderung über lange Wegstrecken. Zur Beladung gehören unter anderem: 600 m B-Schlauch, 120 l Schaummittel in Kanistern, 3-teilige Schiebleiter, 4-teilige Steckleiter, 4 Atemschutzgeräte, Tauchpumpe, Rettungsrucksack und Krankentrage.

Funkrufname: 13-96-1
Ein Fahrzeug, das vornehmlich zur Warnung der Bevölkerung sowie zum Nachweis von Schadstoffemissionen eingesetzt wird. Die Beladung besteht aus: Lautsprecheranlage mit Digi-Warngerät zur Warnung der Bevölkerung vor besonderen Gefahren, Material zum Nachweis von Schadstoffemission, Messgeräte, Fachliteratur, 4 Schadstoffanzüge, 4 Atemschutzgeräte.
Löschzug Häger-Uhlenbrock
Schmitthausweg 12
48161 Münster
Löschzugführer
Martin Böckers
Dourpkamp 22
48341 Altenberge
Stellv. Löschzugführer
Hugo Hölken
Hölkenbusch 123
48161 Münster