
Große Unglücksfälle und Katastrophen treten glücklicherweise nur sehr selten auf. Wenn es allerdings zu einem solchen Ereignis kommt, müssen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei professionell reagieren und zusammenarbeiten. Es ist daher erforderlich, die Einsatzkonzepte immer wieder zu überprüfen, um sie eventuell anpassen und optimieren zu können.
Vor diesem Hintergrund üben im Katastrophenschutz der Stadt Münster mitwirkenden Organisationen am Samstag, 26. September 2009, den Einsatz bei einem „Massenanfall von Verletzten“. Mehr als 2.000 Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, der Sanitätsorganisationen sowie des Technischen Hilfswerks werden an diesem Tag eine entsprechende Lage bewältigen müssen; bis zu 300 Verletzte und Betroffene gilt es zu retten, zu versorgen und zu betreuen.
Initiator der Übung ist der Ständige Stab des Polizeipräsidiums Münster, der neben der Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen insbesondere die Ermittlungsarbeit trainieren möchte, die sich nach einem solchen Großschadensereignis ergibt. Trotz der Vielzahl an Opfern müssen die Ermittlungsarbeiten umfassend und zügig durchgeführt werden, was auch die Identifizierung von Verunglückten und die Auskunftserteilung an Angehörige sowie die Information der Öffentlichkeit betrifft.
Alle beteiligten Organisationen bitten um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen und Einschränkungen, die sich im Zusammenhang mit der Großübung ergeben können. Dies gilt insbesondere für Störungen im Straßenverkehr. Voraussichtlich wird es am Samstag während der Tageszeit im Verlauf der Umgehungsstraße und der Ringe zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen. Rund um den Industrieweg ist mit erheblichen Einschränkungen und zeitweise mit Straßensperrungen zu rechnen. Die Abfahrt von der Umgehungsstraße B 51, in Richtung Industrieweg, steht nicht zur Verfügung. Die Zufahrt zum Messe und Congress Centrum Halle Münsterland ist jedoch über den Albersloher Weg gesichert. Des Weiteren wird bereits am Freitagnachmittag (25. September) die Durchfahrt vom Dahlweg zum Industrieweg vollständig gesperrt. Der eigentliche Übungsort am Rande eines Industriegebiets ist – wie übrigens auch im Ernstfall – komplett abgeriegelt. Eine unmittelbare Beobachtung des Geschehens durch interessierte Zuschauer ist nicht möglich. Die Medien sind umfangreich beteiligt und werden sicherlich ausführlich berichten.
Für Fragen im Zusammenhang mit der Übung steht ein Bürgertelefon zur Verfügung, das auch am Samstag während der gesamten Übungsdauer besetzt ist. Die Telefonnummer lautet: 02 51/2 75 17 17.
Daneben können sich Interessierte am Samstag im Internet unmittelbar über den aktuellen Stand der Übung und mögliche konkrete Störungen informieren: http://www.polizei-nrw.de/muenster/Start/article/bao.html
Feuerwehr Münster
York-Ring 25
48159 Münster
Telefon: 02 51/20 25-0
Fax: 02 51/20 25-80 10
Funkkanal: 471 G/U