Handlungsfeld "Mobilität":
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Thema:
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Akzeptanzanalyse des Car-Sharing-Angebotes
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Stadt: |
Münster |
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Handlungsfeld: |
Stadtverträgliche
Mobilitätssteuerung
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Kurzbeschreibung:
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Mit der Akzeptanzanalyse des Car-Sharing-Angebotes soll die Stärkung
und Entwicklung dieses stadtverträglichen Verkehrsangebotes
unterstützt werden. Das Angebot existiert in Münster seit 1992 und
hat stetig neue Nutzer hinzugewonnen. Gegenwärtig werden an 24 Stationen
über 50 Fahrzeuge angeboten.
Mit den aus der Akzeptanzanalyse abgeleiteten Marketingmaßnahmen sollen
neue Zielgruppen angesprochen und die Möglichkeiten für die bereits
teilnehmenden Mitglieder weiterentwickelt werden. Vor diesem Hintergrund
wurden auch neue Motive zur Nutzung von Car-Sharing (Freizeit- und
Reiseverkehre) berücksichtigt und untersucht. Zusätzlich kann in
bisher nur ungenügend abgedeckten Stadtvierteln der Bekanntheitsgrad
des Angebotes gesteigert und entwickelt werden.
Die Ergebnisse der Akzeptanzanalyse unterstreichen den hohen Anteil privater
Kunden im Car-Sharing und den gering erschlossenen Markt der institutionellen
Teilnehmer. Auffällig sind auch die geringen Anteile der Nutzer in den
Altersgruppen unter 25 bzw. über 50 Jahren, auf deren spezifische
Bedürfnisse noch zu wenig eingegangen wird. Insbesondere Haushalte mit
Kindern sind intensive Nutzer der Angebote. Das Hauptmotiv zur Teilnahme
am Car-Sharing ist die geringe individuelle Fahrleistung. Der
Umweltschutzgedanke verliert dagegen an Bedeutung. Unter den Fahrtzwecken
mit Car-Sharing-Fahrzeugen ist die Fahrt zum Arbeitsplatz und die
Urlaubsfahrt bisher nur sehr gering vertreten. Für die
Verknüpfung mit den anderen Mobilitätsprojekten ist das Ergebnis
wichtig, dass Car-Sharing-Teilnehmer zugleich intensive Nutzer des
Umweltverbundes sind. Dies bestätigt die bisher verfolgte Strategie in
Münster, die Car-Sharing-Stationen an oder in die Nähe von
Verknüpfungspunkten des Umweltverbundes zu legen. Die Möglichkeiten
der Förderung von Car-Sharing durch Änderung des Bundesrechtes
(StVO), Stichworte sind hier die Gleichstellung mit dem Taxigewerbe und
die Möglichkeit von Stellflächen in Anwohnerparkzonen,
sind noch nicht ausgeschöpft.
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Aktueller Stand: |
Das Projekt wurde Anfang 1999 abgeschlossen
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Verknüpfungen mit
anderen Bausteinen in der Modellstadt: |
Unterstützung
der beiden anderen mobilitätsbezogenen Bausteine
"Akzeptanzförderung zentraler ÖV-Umsteigepunkt Hauptbahnhof/
Fahrradstation Berliner Platz" und
Akzeptanzanalyse der Mobilitätszentrale "mobilé".
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Ansprechpartner Modellstadt: |
Beate Baumeister, Tel. 02 51/ 4 92-61 53, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
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Beauftragte Dritte: |
plan-lokal GbR, Dortmund
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Laufzeit: |
1998 - 2000 |
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Zusatzinformationen: |
www.stadtteilauto.com
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