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Handlungsfeld "Wohnen":
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Thema:
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Begleitforschung Modernisierung Gebäudekomplex "Breul"
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Stadt: |
Münster |
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Handlungsfeld: |
Sozialverantwortliche Wohnungsversorgung
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Kurzbeschreibung:



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Eine sozialverantwortliche Wohnungsversorgung, eine umweltgerechte
Modernisierung und ein ressourcenschonendes Bestandsmanagement sind
wesentliche Eckpunkte einer nachhaltigen Stadterneuerung.
Mit dem inzwischen fertiggestellten Bauprojekt Breul 32-36 und 38 strebt die
Stadt Münster die Verbindung mehrerer Ziele einer nachhaltigen
Stadterneuerung an:
- ein preisgünstiges Wohnquartier in der Innenstadt zu erhalten und dabei
- mit einer zeitgemäßen Instandsetzung der Gebäude (Sanierung der
Gebäudehülle, Neuinstallation der gesamten Haustechnik),
- Konzepte einer intelligenten und flexiblen Wohnnutzung (Anpassung der
Wohnungsgrundrisse aus dem letzten Jahrhundert an die heutigen Ansprüche),
- bei hoher ökologischer Qualität (umfassender Wärmeschutz,
Nutzung von Regenwasser, Installation eines kleinen Blockheizkraftwerks),
- in enger Kooperation mit allen Beteiligten, v.a. mit den Bewohnern, die sich
bereits vor Beginn der Maßnahme in einem Verein zur Erhaltung preiswerten
Wohnraums e.V.organisiert hatten,
- zu vertretbaren Kosten (umfangreiche bauliche Selbsthilfe der Bewohner)
umzusetzen.
Die Bewohner sind zum Jahreswechsel 1998/1999 aus ihren provisorischen Unterkünften
in den modernisierten Gebäudekomplex zurückgezogen.
Die Begleitforschung diente dem Ziel, die Ergebnisse der Modernisierung unter
besonderer Berücksichtigung der Bewohnerbeteiligung zu dokumentieren und
damit für andere Projekte nutzbar zu machen.
Nach Abschluss der baulichen Modernisierungsmaßnahmen standen die
Bewohnerselbstverwaltung sowie die Praxiserfahrungen beim Betrieb des
Kleinst-Blockheizkraftwerkes im Mittelpunkt des Forschungsinteresses.
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Aktueller Stand: |
Der Abschlussbericht zur
Begleitforschung wurde vorgelegt und ein Werkstattgespräch
"Wohnungsmodernisierung Breul - Erfahrungen und Folgerungen"
durchgeführt. Der Abschlussbericht für den Teilbereich
"Testphase des BKHW-Betriebes" liegt ebenfalls vor. Der
Modernisierungsprozess wurde vom Land Nordrhein-Westfalen im Wettbewerb
"Nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte umsetzen" ausgezeichnet.
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Verknüpfungen mit
anderen Bausteinen in der Modellstadt: |
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Ansprechpartner Modellstadt: |
Christoph Ameling, Tel. 02 51/ 4 92-23 21, Amt für
Liegenschaften
Dr. Thomas Hauff, Tel. 02 51/ 4 92-61 35, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
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Beauftragte Dritte: |
Büro für Architektur und Stadtentwicklung (BASTA), Dortmund, und Planungsgruppe STADTBÜRO, Dortmund
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Laufzeit: |
1998 - 1999 |
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