Die Drogenhilfe Münster ist ein Angebot für drogenkonsumierende, suchtgefährdete und drogenabhängige Menschen in Münster und deren Angehörige. Außerdem können sich alle Interessierten zum Thema Drogen und Sucht informieren.
Unsere Angebote reichen von der Suchtvorbeugung über begleitende Hilfen wie Frühstückstreff und Frauencafé, ausstiegsorientierte Hilfen und Nachsorge in der Beratung bis hin zu Begleitung und Unterstützung von Selbsthilfe.
Alle Angebote sind vertraulich, kostenlos und auf Wunsch anonym. Wir unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.
Im Folgenden finden Sie unsere aktuellen Mitteilungen:

(26.01.2012) Für einen Stimmungsrausch ist Münsters Jugendprinzenpaar immer zu haben, aber beim Vollrausch ist der Spaß für sie nicht nur im Karneval vorbei. Deshalb unterstützen Mayleen I. und Marius I. gerne die städtische Präventionskampagne "Voll ist out". Die Drogenhilfe informierte die beiden Karnevalisten jetzt darüber, wie man zielgruppengerecht für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol werben kann.

(20.01.2012) Die Frage nach dem richtigen Kostüm zu Karneval stellt sich für die "Voll ist out"-Teams nicht: Knall-orange gekleidet mit frecher Maus im Logo, so präsentieren sich die jungen Frauen vier Wochen vor Rosenmontag. Ihre Botschaft: Auch an den tollen Tagen Verantwortung beim Alkoholkonsum zeigen.
Die städtische Drogenhilfe im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien hat die Zweier-Teams geschult, die bis Aschermittwoch im Rahmen der Präventionskampagne "Voll ist out" in Fußgängerzonen, Jugendtreffs und natürlich beim Rosenmontagszug präsent sein werden. Dabei haben sie nicht nur jede Menge Fakten im Gepäck, sondern auch die neue Postkarte aus der Serie mit Kult-Status und Netbooks.

(06.01.2012) Manchmal lässt schon das Dekor einer antiken Trinkschale erahnen, wie genussvoll ihr Besitzer sie genutzt hat. Detailreich gemalt fließt dort der Wein, tanzt das Weib und wenn doch schon die Götter den Alkohol liebten… - Anschaulich und kurzweilig geht es zu, wenn die städtische Drogenhilfe und das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität am Mittwoch, 18. Januar, um 20 Uhr zu Vortrag, Dialog und Führung rund um das Thema "Alkohol in der Antike" einladen.

(21.12.2011) 22 Kilogramm Braten, 300 Knödel, Töpfe voller Rotkohl und dazu 150 Portionen Pudding – auch in diesem Jahr bietet die Drogenhilfe des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien wieder ein großes Weihnachtsessen für ihre Klienten an. Ab 10 Uhr öffnen Petra Müller, Georg Piepel und Udo Reinker am 24. Dezember die Türen der Drogenhilfe. Auch nicht angemeldete Gäste werden sicherlich einen Platz finden.

(5.12.2011) In der Disco noch der coole Typ mit dem xten Schnaps in der Hand, auf dem Heimweg torkelnd und pinkelnd nur noch peinlich - "Voll ist out" setzt zur Session 2011/12 sein erfolgreiches Präventionskonzept fort: Jugendliche mit Szenen ansprechen, die sie aus ihrem Alltag kennen. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit einem Augenzwinkern. Auch das neue Postkarten-Motiv der Kampagne, entwickelt von der Drogenhilfe im städtischen Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, hat gute Chancen die Jugendlichen zu begeistern. "Die Anerkennung in der Clique ist enorm wichtig und peinlich sein möchte niemand", weiß Amtsleiterin Anna Pohl um den Einfluss der Peer-Group.
Unter dem Motto "Leben ohne Qualm" koordiniert die Suchtprävention der städtischen Drogenhilfe alljährlich anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai einen HipHop-Schülerworkshop und den damit einhergehenden lautstarken Auftritt am Lambertikirchplatz. Weitere Infos...
(07.09.2011) Jugendliche vom Rauchen abhalten – aber wie? Die Komasäufer-Clique integrieren – geht das? Neue Drogen – was gibt es eigentlich aktuell auf dem Markt? Rauschmittel sind ein Dauerthema, vor allem in Schule und Jugendarbeit. "Vorbeugen ist besser als heilen“, nach dieser Maxime ist auch die Drogenhilfe im städtischen Amt für Kinder, Jugendliche und Familien rund ums Jahr aktiv. Mit der Beteiligung an überregionalen Kampagnen will Münsters Drogenhilfe Jugendliche in ihrem Umfeld erreichen und altersgemäß ansprechen.
Der Konsum von legalen und illegalen Suchtmitteln unter jungen Menschen geht bundesweit zurück. Dieser erfreuliche Trend wird jedoch dadurch getrübt, dass bestimmte Gruppen junger Menschen zunehmend "problematische Konsummuster" wie etwa "Komasaufen" oder regelmäßiges "Kiffen" entwickeln. So bleibt auch für die Drogenhilfe der Stadt Münster viel zu tun. Im jetzt veröffentlichten Jahresbericht 2010 gibt die Einrichtung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien einen Überblick über die Arbeit im letzten Jahr.

(27.05.2011) "Leben ohne Qualm" – mit diesem Slogan sind Münsters Schülerinnen und Schüler am Weltnichtrauchertag nächsten Dienstag, 31. Mai, in der Innenstadt unterwegs. Deutlich sichtbar und hörbar machen sie von 10.30 bis 12.30 Uhr auf das Thema Rauchen und Nichtrauchen aufmerksam. Kreativ, vergnüglich und lehrreich drehen sich ihre Aktionen besonders um Glimmstängel und Wasserpfeife.

(23.03.2011) "Die Arbeit zeigt eine dauerhafte Wirkung", dieses positive Resümee kann Georg Piepel, Leiter der Drogenhilfe des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster, mit Blick auf FreD ziehen. FreD steht für "Frühintervention von erstauffälligen Drogenkonsumenten" und ist seit 2008 fester Bestandteil des Angebots der Drogenhilfe.

(15.03.2011) Sport im Stadion ohne Alkohol? Das scheint nicht nur in der Schalker Arena mit dem Biermarkennamen undenkbar. Werbung für Alkohol ist im Umfeld von Sportveranstaltungen besonders attraktiv, soll sie hier doch gerade auch junge Zielgruppen erreichen. Doch es geht auch anders: Statt sich umwerben zu lassen, setzen die Handballerinnen von DJK Sparta Münster jetzt ein klares Zeichen: Die C1-Jugend wirbt auf ihren Trikots für "Voll ist out".

(03.03.2011) Kamelle, Cola und Kaffee - nicht alle Gäste beim Rosenmontagszug belassen es bei diesem Proviant, so die Erfahrung des DRK Münster und der städtischen Drogenhilfe. Deshalb hat man die Zahl der Zelte für Alkohol-Opfer an diesem Tag auf drei erhöht - und gleich ein gutes Dutzend Schutzengel gebeten, ein waches Auge auf die Narren zu haben.

(25.02.2011) Die Schlägerei vor der Disco, abgebrochene Autospiegel, betrunken auf dem Fahrrad unterwegs - nicht selten ist Alkohol im Spiel, wenn Jugendliche erstmals der Polizei auffallen. Die Konfrontation mit den offiziellen Konsequenzen macht bei den jungen Tätern durchaus Eindruck. Ein guter Zeitpunkt für "FreAk", einem neuen Angebot der städtischen Drogenhilfe.
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