Denkmal

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Denkmal

Die Speicherstadt in Coerde diente der Lagerung von Getreide für die Verpflegung der Truppen im 2. Weltkrieg. Als Baulichkeit und in der Nutzung ist es eine zusammenhängende Anlage und deshalb der gesamte Komplex ein Baudenkmal.Diese Diesellokomotive und Draisine aus den 1950er-Jahren gehören zu den beweglichen Denkmälern.Ein bekanntes Bodendenkmal ist die Haskenau. Das Bild zeigt einen Wall der Vorburg.Die Promenade genießt doppelten Schutz. Als bedeutendes Werk des Barockbaumeisters Schlaun ist die öffentliche Grünanlage ein Baudenkmal, hier mit künstlichem Wasserfall. Als Rest der ehemaligen Stadtbefestigung ist sie ein Bodendenkmal.

Welche Denkmäler gibt es in Münster?

Das Denkmalschutzgesetz kennt verschiedene Arten von Denkmälern, also nicht nur Kirchen, Adelshöfe oder alte Fachwerkhäuser. Vereinfacht ausgedrückt unterscheiden sie sich in:

Baudenkmäler
Gebäude oder Gebäudeteile, Garten-, Friedhofs- und Parkanlagen sowie historische Einrichtungen, die fest mit dem Baudenkmal verbunden sind.

Denkmalbereiche
Mehrere Gebäude, die in einem erkennbaren historischen Zusammenhang stehen (Gebäudeensemble). Nicht jedes Gebäude muss dabei ein Baudenkmal sein. Es kann sich auch um einen Stadtgrundriss, eine Silhouette oder ein besonderes Ortsbild handeln.

Bewegliche Denkmäler
Objekte, die nicht an einen bestimmten Ort gebunden sind.

Bodendenkmäler
Bewegliche oder unbewegliche Denkmäler, die sich im Boden befinden oder befanden. Das können z. B. Hausfundamente, Abfallgruben oder Grabhügel sein, Zeugnisse tierischen und pflanzlichen Lebens und selbst Bodenverfärbungen, die auf Reste von Holzhäusern, Wegen etc. schließen lassen.

Denkmalbereich des Prinzipalmarktes

Der Prinzipalmarkt steht beispielhaft für die Wiedergewinnung des historischen Stadtbildes. Doch nicht jedes einzelne Haus ist ein Denkmal.
Um das Erscheinungsbild des wichtigen Ensembles zu erhalten, ist der Prinzipalmarkt als Denkmalbereich geschützt.

Zeichnerische Dokumentation eines Bodendenkmals.

Ein ergrabenes Bodendenkmal wird zeichnerisch dokumentiert. An der Schichtfolge können die Archäologen Nutzung und Alter der Bodenschichten erkennen.