Seit
14 Jahren wird vor allem im Norden von Sri Lanka (früher: Ceylon) ein
Kleinkrieg geführt zwischen Regierungstruppen und der tamilischen Guerilla.
Die Minderheit der Tamilen (ca. 19% der Bevölkerung) ist ursprünglich
von Südindien aus durch englische Kolonialherren nach Ceylon gebracht
worden. Ihre räumliche Konzentration im Norden des Landes schuf zunehmende
Spannungen mit den einheimischen Singhalesen. Die Forderung der tamilischen
Rebellen nach einem eigenen Staat im Norden von Sri Lanka wird von der
Regierung in Colombo strikt abgelehnt und bekämpft. Die Positionen sind
derzeit unvereinbar.
Analytiker der Situation weisen darauf hin, daß unterhalb
der Konfrontation zwischen Ethnien - Tamilen contra Singhalesen - tiefergehende
Spannungen existieren zwischen Armen und Reichen sowie zwischen den
Zentren und dem Land.
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