Der Westfälische Friede

Auf dieser Zeitachse finden Sie wichtige Ereignisse rund um den 30jährigen Krieg und den Westfälischen Frieden.
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1555
Augsburger Religionsfrieden
1608/9
Die protestantischen Fürsten schließen sich zur "Union", die katholischen Fürsten zur "Liga" zusammen.
1618
Der "Prager Fenstersturz" führt zum Ausbruch des 30jährigen Krieges.
1619
Der calvinistische Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz wird zum böhmischen König gewählt.
1620
Niederlage Friedrichs V. in der Schlacht am Weißen Berg vor Prag.
1622
Westfalen wird durch den "Tollen Christian" früh in den Krieg einbezogen.

Schlacht bei Höchst: Christian unterliegt Tilly

1623
Schlacht bei Stadtlohn: Tilly schlägt Christian von Braunschweig vernichtend.
1625
König Christian IV. von Dänemark greift in den Krieg ein.
1626
Tilly besiegt den Dänenkönig bei Lutter am Barenberge.
1629
Friede zu Lübeck mit Dänemark. Der kaiserliche General Wallenstein erwirkt milde Friedensbedingungen.

Kaiser Ferdinand II. erlässt das Restitutionsedikt.

1630
König Gustav II. Adolf von Schweden landet an der deutschen Ostseeküste.

Auf dem Regensburger Kurfürstentag wird Wallenstein entlassen.

1631
Französisch-schwedisches Bündnis, "Vertrag von Bärwalde".

Tilly wird bei Breitenfeld geschlagen.
Der Siegeszug Gustav Adolfs beginnt und wird bis nach München führen.
Wallenstein wird zurückberufen.
1632
Tilly tödlich verwundet.

Gustav Adolf gefallen.

1633
Hessische Truppen dringen ins Münsterland ein.

Schweden geht mit süddeutschen protestantischen Fürsten den "Heilbronner Bund" ein.

1634
Wallenstein wird abgesetzt und ermordet.

Verlustreiche Niederlage der Schweden bei Nördlingen.

Belagerung von Münster durch protestantische Truppen.

1635
Prager Friede zwischen dem Kaiser, der "Liga" und Sachsen.

Frankreich tritt offen in den Krieg ein.
1637
Auf Ferdinand II. folgt sein Sohn, Ferdinand III.
1641
Das schwedisch-französische Bündnis wird in Hamburg erneuert, Münster und Osnabrück werden als Kongreßorte für Friedensverhandlungen benannt.
1643
Münster und Osnabrück werden für neutral erklärt.

Der Kaiser gesteht die Zulassung der Reichsstände zum Kongreß zu.
Ankunft der ersten Friedensgesandten.
1644
Ankunft des päpstlichen Gesandten und Friedensvermittlers Chigi und des venezianischen Gesandten und Friedensvermittlers Contarini.
1645
Niederlage des kaiserlichen Heeres bei Jankau.

Der Herzog von Longueville und Graf Trauttmansdorff kommen nach Münster: Beginn ernsthafter Verhandlungen.

1646
Schwedische Truppen verwüsten Westfalen.

Die Herzogin de Longueville kommt nach Münster.

1647
Waffenstillstand von Ulm.

Der spanische Gesandte Joseph de Bergaigne stirbt in Münster.

Friedensappell des Stadtarztes Dr. Bernhard Rottendorff.

1648
Am 30. Januar Abschluß und 15. Mai Ratifikation des spanisch-niederländischen Friedens.

Am 24. Oktober Unterzeichnung der Friedensverträge mit Frankreich und Schweden.

1649
Am 22. Februar findet eine Freudenfeier der ganzen Stadt anläßlich der Ratifikation der Verträge statt.
1650
Die Ausführungsbestimmungen des Westfälischen Friedens werden seit 1649 in Nürnberg verhandelt und nun endgültig festgelegt.
1654
Die schwedischen Truppen räumen das besetzte Vechta; damit ist der Abzug in der vereinbarten Form vollendet.
1659
Der Pyrenäenfriede beendet die Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und Spanien.