Gesandte der
deutschen Kurfürsten

Franz Wilhelm Graf von Wartenberg,
Bischof von Osnabrück, Min-den und Verden,
Koadjutor von Regensburg,
für Kurköln


(1. März 1593 - 1. Dezember 1661) Franz Wilhelm wird schon 1604 Propst des Chorherrenstiftes Altötting.
Studiert von 1608 bis 1614 Theologie, Philosohie und Kirchenrecht in Rom.
Nach der Berufung in verschiedene kirchliche Ämter wird er 1625 zum Bischof von Osnabrück gewählt.
1641 wird er zum Koadjutor von Regensburg gewählt.
Ab 15. März 1643 ist Franz Wilhelm als Gesandter in Osnabrück, ab 25. November 1644 in Münster und kämpft zusammen mit Fabio Chigi für den Erhalt der nordwestdeutschen Fürstbistümer.
Er unterzeichnet den Westfälischen Frieden am 24. Oktober 1648 nicht, sondern nur eine Sonderregelung für das Hochstift Osnabrück: Auf einen gewählten katholischen Bischof sollte jeweils ein aus dem Hause Braunschweig-Lüneburg kommender protestantischer Bischof folgen.