Gesandte der
deutschen Kurfürsten

Johann Ernst von Pistoris,
für Kursachsen


(20. März 1605 - 13. Mai 1680) Pistoris entstammt einer berühmten sächsischen Gelehrtenfamilie und studiert ab 1618 in Leipzig Jura.
Um 1635 im kursächsischen Staatsdienst wird er 1639 zum Hofrat bestallt.
1645 wird er zum Hof-, Justitien- und Appellationsrat in Dresden ernannt und zu seiner ersten großen diplomatischen Mission geschickt - zu den Friedensverhandlungen nach Osnabrück, wo er zusammen mit dem Sekundargesandten Dr. Johann Leuber im April 1646 eintrifft.
Am 8. Juli reisen die beiden Sachsen erstmals nach Münster. Den sächsischen Gesandten stehen kaum Geldmittel zur Verfügung, so daß sie die üblichen Einladungen und Gegeneinladungen auf die notwendigsten Kontakte beschränken müssen.
Ebenfalls aus finanziellen Gründen wird Pistoris am 27. Juli 1647 zurück-beordert.