Gesandte der
deutschen Kurfürsten

Hugo Friedrich Freiherr von Eltz,
für Kurtrier


(23. Juli 1597 - 19. Juli 1658) Als Zwanzigjähriger schon im Besitz von drei Dom-herrschaften, gibt er seine Würzburger Pfründe 1628 zurück.
Er wird 1631 Ober-chorbischof und Archidiakon, 1656 Domdechant in Trier und Domkantor in Mainz.
Er vertritt in Münster den Trierer Kurfürsten Philipp von Sötern. Er trifft am 18. Okto-ber 1645 in Münster ein und wohnt an der Aegidiistraße.
Hugo Friedrich verläßt Münster vor Vertragsabschluß gegen Ende Juli 1647.

Der Maler Jan Baptista Floris kopierte die Gemälde des Friedenssaals nach Vorla-gen von Anselm von Hulle. Anstelle des Bildes von Eltz nahm der Kopist das Bild des Hessen-Darmstädter Gesandten Justus Sinold, der Eltz ähnlich sah. Das Ge-mälde im Friedenssaal zeigt also die falsche Person.