Gesandte der
deutschen Kurfürsten

Johann VIII.
Graf von Sayn-Wittgenstein,
für Kurbrandenburg


(14. Oktober 1601 - 2. April 1657) Johann ist eifriger Calvinist und wird 1633 bei der Gründung des Heilbronner Bundes in den Kriegsrat aufgenommen, um in der Folge eng mit dem schwedischen Reichskanzler Oxenstierna zusammenzuarbeiten.
Er wird in den Prager Frieden von 1635 aufgenommen und, vom Brandenburgischen Kurfürsten vorgeschlagen, auf einer Geheimsitzung im Mai 1643 zum Prinzipalgesandten für Kurbrandenburg nach Münster und Osnabrück bestimmt.
Ab Mai 1645 wohnt er in Osnabrück in Ledeburs Hof am Neuen Graben und in Münster im Residenzhof an der Clemensstraße 6/8.
Als Belohnung für seine Verdienste bei den Verhandlungen wird er 1647 zum Reichsgrafen ernannt und 1648 Anwärter auf die Statthalterschaft in Minden-Ravenberg.