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Gesandte der
Generalstaaten
Johan de Knuyt,
für Zeeland
(6. März 1587 - 17. Dezember 1654) Mit 25 Jahren wird er 1612
zum Bürgermeister seiner Stadt gewählt und 1616 für Zeeland zur
Generalitätsrechenkammer nach Den Haag geschickt.
Er ist Ratgeber des Prinzen von Oranien und wird mit vielen diplomatischen
Missionen betraut.
Er bringt zusammen mit Pauw 1634 das Bündnis mit Frankreich gegen
Spanien zustande.
Ende 1643 wird er von der Provinz Zeeland als Gesandter nach Münster
nominiert und trifft am 11. Januar 1646 hier ein.
De Knuyt setzt sich gegen den Willen seiner Provinz für den Frieden
mit Spanien ein.
Er steht im Ruf eines Intriganten, soll auch eine spanische Bestechung
von 100.000 Escudos angenommen haben.
Die Provinz Zeeland ist gegen den Frieden mit Spanien und verbietet
de Knuyt im Mai 1648 die Rückkehr nach Münster zur Ratifizierung
des Friedensvertrages.
Erst am 30. Mai stimmt Zeeland dem Friedenswerk zu.

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