Königlich-schwedische
Gesandte

Johan Adler Salvius


(1590 - 24. August 1652) Salvius ist Sohn eines Stadtschreibers.
Ab 1609 studiert er Politik, Medizin und Recht an verschiedenen europäischen Universitäten und wird am 5. Dember 1619 in Valence zum Doktor beider Rechte promoviert.
Nach der Stadtgründung von Göteborg 1621 ist er mit dem Aufbau der Stadtverwaltung, der Bebauung und der Rechtsprechung befaßt. Ab 1622 in diplomatischer Mission des Königs tätig.
1624 wird er zum Staatssekretär ernannt, 1629 geadelt. 1634 wird er zum Hofkanzler und Geheimen Rat ernannt. Ab 1638 ist Salvius alleiniger Legat Schwedens in Deutschland. Er schließt die schwedisch-französischen Verträge von 1638 und 1641 und den Hamburger Präliminarvertrag von Weihnachten 1641 mit dem Kaiser.
Am 17. November 1643 trifft er mit dem bescheidenen Gefolge von 22 Personen in Osnabrück ein. Er vertritt hier das Interesse Königin Christinas an einem baldigen Friedensschluß erfolgreich gegen Johan Oxenstierna.
Er unterschreibt neben Oxenstierna am 24. Oktober 1648 in Münster den Osnabrücker Teilfrieden.
Noch 1648 wird er zum Reichrat, 1650 zum Freiherrn ernannt.
1651 führt er in Lübeck die Nachverhandlungen über den Frieden mit Polen und das Bündnis mit Frankreich.