Königlich-spanische
Gesandte

Gaspar de Bracamonte y Guzmán, Conde de Peñaranda


(1596 - 16. September 1676) Absolviert ein geistliches Kolleg und tritt 1622 in den Dienst des Erzbischofs von Toledo.
Nach dem Tod seines älteren Bruders heiratet er dessen Tochter und übernimmt den Titel.
1634 von Philipp IV. zum Mitglied des Consejo de Castilla ernannt, trifft er am 5. Juli 1645 als Leiter der spanischen Gesandschaft mit einem Gefolge von 112 Personen in Münster ein.
Er wohnt im Observantenkloster an der Bergstraße. Da er mit dem spanisch-niederländischen Frieden sein Ziel erreicht hat, verläßt er Münster schon am 29. Juni 1648, noch vor Unterzeichnung des Westfälischen Friedens.