Friedensvermittler

Fabio Chigi,
Bischof von Nardio,
Apostolischer Nuntius


(13. Februar 1599 - 22. Mai 1667) Fabio Chigi stammt aus einer Bankiersfamilie in Siena. Chigi studiert in Siena Philosophie, Theologie und Recht.
1626 tritt er in Rom in den Dienst der Kirche. Papst Urban VIII. ernennt ihn 1629 zum Vizelegaten von Ferrara und 1635 zum Bischof von Nardo.
Ab 1635 ist er als Inquisitor auf Malta.
1639 wird er als päpstlicher Nuntius nach Köln geschickt, von da aus am 23. Dezember 1643 nach Münster.
Chigi kann sich an das Leben in nördlicheren Breiten nicht gut gewöhnen, seine Unterkunft im Minoritenkloster an der Aa wirkt sich verschlimmernd auf sein Nierenleiden aus.
Er nimmt an den meisten in Münster geführten Verhandlungen als Vermittler teil. Chigi wirkt noch zwei Jahre an den Vorbereitungen für den französisch-spanischen Frieden mit, bevor er 1651 nach Rom zurückkehrt, wo er 1655 als Alexander VII. zum Papst gewählt wird.