Die Souveräne

Ferdinand III.
Deutscher Kaise
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(13. Juli 1608 - 2. April 1657) 1619 durch den Tod seines älteren Bruders zum Thronfolger geworden, wird er 1626 zunächst zum König von Ungarn und 1627 zum König von Böhmen gewählt, bevor er 1637 als Ferdinand III. den Kaiserthron besteigt.
Er muß einige der Positionen des Prager Friedens von 1635 nach und nach aufgeben und 1645 die Teilnahme aller Reichsstände an den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück zulassen.
Obwohl die Reichsstände durch den Westfälischen Frieden wesentlich unabhängiger werden, wird die Position des Kaisers in den Erblanden gestärkt.
Ferdinand kann wieder ein stehendes Heer aufbauen und auch die Erbfolge erhalten - 1654 wird sein Sohn als Leopold I. zum deutschen Kaiser gekrönt.