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"1648 - Krieg und Frieden in Europa" Europarats-Ausstellung 1998
Die 26. Europarats-Ausstellung widmet sich dem Thema "1648 - Krieg und Frieden in Europa" und wurde gemeinsam vom Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster und vom Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück erarbeitet. Sie ist vom 25. Oktober 1998 bis zum 17. Januar 1999 in den beiden Friedensstädten - und im Internet - zu sehen...
Umfassende Sicherheitsvorkehrungen für den 24. Oktober Staatsbesucher grüßen Münsteraner auf dem Weg zum Landesmuseum
Zum 350. Jahrestag der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens eröffnete Bundespräsident Roman Herzog in Anwesenheit von 20 europäischen Staatsoberhäuptern im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte die Europaratsausstellung "1648 - Krieg und Frieden in Europa". Ein Ereignis dieser Größenordnung ist in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht dagewesen. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an das Protokoll, die Organisation des Tagesablaufes und die Gewährleistung der Sicherheit der hohen Gäste...

- GastbeitragGroßeinsatz für die Polizei - Sicherheitsproblem: Zaungäste und Könige sind auf Tuchfühlung
Münster (MIN) - Es sei "einer der größten Einsätze für die Polizei, wenn auch nicht der schwierigste". Polizeioberrat Hans-Georg Schroer als Leiter des Vorbereitungsstabes gesteht aber dennoch ein, daß der Großeinsatz anläßlich des Aufmarsches von 20 gekrönten und ungekrönten Staatsoberhäuptern zur Eröffnung der Europaratsausstellung "etwas Besonderes" sei...

Jubelmesse wie vor 350 Jahren Musik des Dankgottesdienstes vom Sonntag, 25. Oktober 1648,
wird neu aufgeführt
Als am Abend des 24. Oktober 1648 alle Gesandten die Verträge für den Westfälischen
Frieden unterzeichnet hatten, begann Europa aufzuatmen. Schon am Morgen des nächsten Tages
fand im St. Paulus-Dom zu Münster eine "Jubelmess...", ein Gottesdienst zur Danksagung, statt.
Die Neuaufführung der Musik dieser Messe am Sonntag, 25. Oktober 1998, auf den Tag genau
350 Jahre später, ist ein Ereignis mit dem wohl engsten Bezug zum Friedensschluß...

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Die Oberhäupter von 20 europäischen Staaten gaben sich in Münster ein Stelldichein Hier finden Sie die Gästeliste
Mit einem Empfang im Friedenssaal begann die Visite in Münster für die Oberhäupter von 20 europäischen Staaten anläßlich der Eröffnung der Europaratsausstellung. Anschließend wurden die Gäste zunächst von Oberbürgermeisterin Marion Tüns und Ministerpräsident Wolfgang Clement begrüßt. Wer die Gäste im einzelnen waren, erfahren Sie hier...

Küche und Organisation vom Feinsten Er kochte für die Majestäten und Präsidenten - zusammen mit ungefähr 90 anderen...
Als die 20 Staatsoberhäupter am 24. Oktober um 16 Uhr vom Rathaus zum Landesmuseum gingen, um dort der Eröffnung der Europaratsausstellung beizuwohnen, konnte Wolfgang Stein aufatmen, denn damit war seine Arbeit schon fast beendet. Der 53jährige ist Chefkoch der Firma Broeker, die für das Menu der Majestäten und Präsidenten zuständig war. Er hat für diesen Tag die Speisenfolge zusammengestellt und die Weine ausgesucht...

Von Kaiserbesuchen und Buchbinderlehrlingen Gästebücher im Friedenssaal des Rathauses sind Zeitdokumente
Als am 24. Oktober 1998 die
Staatsoberhäupter Europas im Friedenssaal des münsterschen Rathauses versammelt waren, fand ein Protokollpunkt bei den Medien besonderes Interesse: Die Gäste trugen sich in das neue, mit kunstvoller Goldschmiede- und
Juwelierarbeit verzierte Goldene Buch der Stadt ein...

Krieg und Frieden einen Stempel aufdrücken Sonderstempel zur Eröffnung der Europaratsausstellung
Aus Anlaß der Eröffnung der Europaratsausstellung hat die Deutsche Post in Zusammenarbeit mit der Stadt Münster einen Sammlerstempel aufgelegt. Der Anteil der Post am Westfälischen Frieden ist nicht nur für Philatelisten von Interesse. Schon während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden besaß sie eine wichtige Rolle. Erhältlich ist der neue Stempel am Sonntag, 25. Oktober, von 13 bis 18 Uhr, sowie am Montag und Dienstag, 26. und 27. Oktober, von 9 bis 19 Uhr in der Postfiliale am Domplatz...

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