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30. Juli 1998

"arche nova" - Spektakel der Bilder und Klänge

"Karawane der Fantasie" schlägt in Münster die Zelte auf / 50 Künstler aus aller Welt setzen sich mit Friedensthema auseinander

"arche nova" - eine Wortschöpfung, die gleichzeitig an Überliefertes erinnert und auf Neues verweist. Was sich hinter der "neuen Arche" - einem Jubiläumsprojekt des Landkreises Osnabrück zum Westfälischen Frieden - verbirgt, soll das Publikum am 7. und 8. August mit allen Sinnen erfahren. Die "Karawane der Fantasie" schlägt in der Stadt ihre Zelte auf und sorgt mit 50 Künstlern verschiedenster Disziplinen, 25 außergewöhnlichen Wagen und einer variablen Bühnenkonstruktion - der "arche" - für ein zweitägiges Spektakel der Bilder und Klänge.

Mit der Karawane der Fantasie knüpft die "arche nova", ein einzigartiges Kulturprojekt von Willem Schulz und Marcello Monaco, an die Geschichte des Westfälischen Friedens von 1648 an. Zugleich reflektiert sie den Friedensgedanken neu. Schauspieler, Musiker, Tänzer, Bildhauer, Maler, Pyrotechniker, Stelzenläufer und Akrobaten ziehen von Mitte Juli bis Mitte August durch die Friedensregion zwischen Münster und Osnabrück. Mit 22 Auftritten in 20 Städten setzen sich die Darsteller durch eine lebensbejahende, vielfältige und provokante Kunst in Einzel- und Gemeinschaftsaktionen mit dem Friedensthema auseinander.

Internationales Ensemble
Künstler aus ganz Deutschland, der Schweiz, den USA, Kroatien, Großbritannien und Rußland werden 30 Tage lang in der Karawane miteinander leben und arbeiten. Ihr Programm setzt sich bei allen Auftritten aus drei eigenständigen Aufführungsformen zusammen: Einzelaktionen in den Innen- und Außenbereichen der jeweiligen Stadt am Nachmittag, kleinere Ensembleaufführungen als Eröffnung des Abendprogramms und das große Abendspektakel bei Einbruch der Dämmerung.

Und abends ein großes Spektakel
Wenn sich die Karawane am Freitag, 7. August, von ihrem Lagerplatz am Stadtrand Münsters auf den Weg macht, dürfen sich die Bürgerinnen und Bürger in vier Stadtteilen auf ungewöhnliche Aktionen freuen: Klangskulpturen, ein überdimensionales Friedensbuch und hängende Mumien in Hiltrup; Clown, Trommler und Maler in Handorf, Tanzperformance und Soundpoet in Gievenbeck; Glücksforscher, Lieder und Akrobatik in Kinderhaus.

Im Anschluß an diese Stadtteilaktionen kehren die Künstler zu ihrem Lagerplatz zurück, um sich auf das große Abendprogramm vorzubereiten. Bunte Szenarien, die nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen suchen, erwarten den Zuschauer. Dabei ergeben sich ungewöhnliche Kombinationen wie Tanz mit Text und Pyrotechnik oder Bildhauerei mit Musik und Gesang. Am Samstag, 8. August, sorgen die Künstler mit ihren Einzelaktionen am Vormittag im ganzen Innenstadtbereich für Aufsehen. Am Abend gibt es noch einmal das volle Programm auf dem Lagerplatz, bevor die "arche" dann mit ihrer Friedensbotschaft weiter nach Bad Rothenfelde zieht.


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